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TuSpo holt Punkt gegen Schwalmstadt

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Von: Gerhard Menkel

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Marlon Paul (rechts)  gegen den Goddelsheimer Nico Grosche.
Großes Pensum im Mengeringhäuser Mittefeld: Marlon Paul (rechts), hier im Spiel am Mittwoch gegen den Goddelsheimer Nico Grosche. © bb

Mit einem „Arbeitspunkt“ geht der TuSpo Mengeringhausen in den „Tag der Arbeit“. Gegen den 1. FC Schwalmstadt wäre auch ein Arbeitssieg okay gewesen.

Mengeringhausen - Marcel Schilling wirkte recht gelöst und zufrieden, nachdem er seine Mannschaft in die Kabine entlassen hatte. „Wer hätte gedacht, dass wir in diesen zwei Spielen vier Punkte holen“, sagte der Mengeringhäuser Co-Trainer zum 0:0 seiner abstiegsbedrohten Grün-Weißen drei Tage nach dem 4:2 in Goddelsheim.

Schilling bescheinigte den Spielern eine „ordentliche Leistung gegen einen guten Gegner“, sie hätten sich „90 Minuten reingehauen“ und wenig Tormöglichkeiten der Schwälmer Gäste zugelassen. Vollständig ist das Bild der Partie damit nicht. Denn es gab jene Szenen, in denen aus dem Wunschzähler drei Bonuszähler hätten werden können.

Schwalmstadt bis zur Pause ohne gute Torchance

Doch der Reihe nach. Der TuSpo war zu Beginn präsenter als der Gegner, trat galliger und aggressiver auf und legte insgesamt viele Kilometer auf dem Platz zurück.. Schwalmstadt baute strukturiertere und breite Angriffe aus der Abwehr auf., kam aber nach vorn nicht so recht in die Gänge - irgendein Mengeringhäuser stand immer richtig.

Aber auf viele Ballgewinne folgte, bei beiden Teams, oft genug der Ballverlust. Zudem kam zu selten der letzte Pass an. Von einem „zerfahrenen Spiel“ sprach Marco Schwab, der Trainer des 1. FC. Seine Mannschaft habe im Vergleich zum 1:2 gegen Wabern ein anderes, ihr schlechteres Gesicht gezeigt.

Selbst als ihr Spielmacher Jedran Verkovic sich aus der Vererkette nach vorn orientierte, passierte im Angriff der Schwälmer wenig. Verdienst auch der starken TuSpo-Innenverteidiger Nico Müller und Philipp Schwedes sowie des im Mittelfeld 90 Minuten lang rackernden Marlon Paul.

Vor der Pause blieb der Gast ohne Torchance; die einzige Gelegenheit des TuSpo entsprang einem Freistoß von Giulian Braun. Der Ball flog quer durch den Fünfer, am langen Pfosten verpasste ihn Sven Schwedes knapp (18.). In der 45. Minute lag der Ball zwar im Tor des 1. FC, Pascal Löhndorf stand bei seinem Kopfball aber im Abseits.

Giulian Braun und Dominik Lüdtke ohne Glück im Abschluss

Nach Wiederbeginn bauten die Gäste mehr und mehr Druck auf. Nur knapp vorbei schoss Jan Philipp Selentschik den Ball in der 49. Minute. Aus der Kategorie Hochkaräter war das Ding, das Serkan Atas wirklich nur Zentimeter am Tor vorbeischickte (72.).

Doch im Griff hatte der Gast den Gastgeber nicht. Der TuSpo erkämpfte sich seine Chancen buchstäblich. Etwa als Dennis Jakob seinem Gegenspieler den Ball abnahm, Dominik Lüdtke fand, der den Ball freistehend nicht an Keeper Laurenz Kuhn vorbeibrachte (62.).

Giulian Braun schloss kurz darauf zu ungenau ab, als er sich ebenfalls den Ball geholt hatte (66.). Er sollte in der Spätphase des Spiels noch zum großen Pechvogel werden. Erst verpasste er nach Freistoß von Lüdtke knapp den Ball vor dem Kasten (82.), fünf Minuten später vermochte er den Traumpass von Sven Schwedes nicht unterzubringen. - das letzte Riesending der Partie.

„Man ist Immer ein bisschen frustriert, wenn man die Chancen hat und sie nicht machen kann“, kommentierte Marcel Schilling die erfolglosen Abschlüsse. „Mit ein bisschen mehr Glück“, fand er, „wäre ein „Dreier“ drin gewesen..“ Er hätte dem Tabellen-15. gut zu Gesicht gestanden.

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