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TuSpo quittiert in Baunatal die befürchtete Schlappe

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Patrick Gries, Trainer TuSpo Mengeringhausen
„Keine fünf Tore schlechter“: Patrick Gries, TuSpo-Trainer. © Artur Worobiow

Chancenlos war der TuSpo Mengeringhausen im Gruppenliga-Spiel am Freitagabend bei Eintracht Baunatal: 5:0 (2:0) hieß es am Ende für den Favoriten.

Baunatal - Der TuSpo hatte der Spielverlegung auf Freitag zugestimmt, weil Baunatals Kapitän Antonio Bravo Sanchez an diesem Samstag Hochzeit feiert. Die Grün-Weißen standen zwar nicht Spalier, aber die Feierlaune konnten sie den Gastgebern nicht verderben.

„Baunatal hat schon eine überragende Mannschaft, die unsere Fehler eiskalt bestraft hat“, sagte Coach Patrick Gries, „trotzdem bin ich der Meinung, dass wir keine fünf Tore schlechter waren.“ Gries hatte wie angekündigt auf Nico Müller und Giulian Braun (beide angeschlagen) verzichtet. Dafür stand Routinier Adam Sek von Beginn an auf dem Spielberichtsbogen.

TuSpo kann die erhofften „Nadelstiche“ nicht setzen

Der Favorit setzte seine Gäste sofort unter Druck. Auf Kunstrasen ließ die Eintracht Ball und Gegner mit schnellen Kombinationen laufen. In der 15. Spielminute traf Nico Langhans nach Pass von Steven Rinas aus 16 Metern zur Führung. In der Folgezeit dominierte Baunatal, der Plan der Gäste, mit schnellen Umschaltmomenten „Nadelstiche“ zu setzen, ging nicht auf. Die beste Möglichkeit besaß noch Dominik Lüdtke (33.), als sein Schuss zur Ecke geklärt wurde.

In der 37. Minute erzielte Florian Steinhauer nach schöner Kombination über Jan Kraus und Bravo-Sanchez das hochverdiente 2:0 für die Eintracht. Nach dem Wechsel änderte sich nur wenig. Baunatal blieb überlegen, in der 51. Minute fälschte Yannic Weiss einen Flachschuss von Kevin Kutzner unglücklich ins eigene Tor ab.

Adam Sek besitzt die beste Torchance des TuSpo Mengeringhausen

Die beste Chance zum 1:3 bot sich Sek, er haute die scharfe Hereingabe von Marlon Paul jedoch völlig freistehend über das Tor (57.). Weitere Möglichkeiten für die Gäste waren Fehlanzeige, dafür stimmte nach Einschätzung des Trainers die kämpferische Einstellung.

Einen erneuten Ballverlust im Spielaufbau des TuSpo nutzt Bravo-Sanchez für eine genaue Flanke auf den Kopf von Steinhauer, der auf 4:0 erhöhte. Nur zwei Minuten später legte Robin Rinas für Hendrik Bestmann ab, der in Ruhe annehmen und einschieben konnte. Baunatal schaltete nun zurück, was den Gästen sehr entgegenkam. Sie wechselten mit Blick auf das kommende, wichtige „Sechs-Punkte-Spiel“ (Gries) in Homberg kräftig durch. (mri)

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