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TuSpo besser als der Gegner, aber zu harmlos

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Max Jakobschak (im Vordergrund) besorgte in Hertingshausen das 1:1.
Sein Ausgleich ließ den TuSpo hoffen: Max Jakobschak (im Vordergrund) besorgte in Hertingshausen das 1:1. Es hielt nicht lange. © Artur Worobiow

Beim TuSpo Mengeringhausen ist nach der zweiten Englischen Woche der Gruppenliga-Saison Ernüchterung eingekehrt. Dem 0:5 von Wolfhagen ließ die Mannschaft von Patrick Gries eine 1:4 (1:2)-Niederlage beim TSV Hertingshausen folgen.

Hertingshausen - Es war am Sonntag der vierte Auswärtskick für den TuSpo am Stück und die zweite Niederlage – bei „gefühlt 80 Prozent Ballbesitz für uns“, wie der Trainer danach enttäuscht bemerkte..

Der große Unterschied zwischen den bisherigen Nachbarn in der Tabelle: die Effizienz vor dem Tor des Gegners. Hertingshausen habe aus fünf, sechs Chancen vier Treffer gemacht, sagte Gries. Sein Team hätte wohl „noch zwei Stunden spielen können“, ohne noch einmal zu treffen.

Die Gastgeber vertrauten dem langen Ball und fuhren gut damit. Die Mengeringhäuser hatten zwar spielerisch mehr drauf, sie machten aber nichts draus und ihre Abwehr war bisweilen unsortiert. Laut Gries zudem ein Thema: Standards. Die Gegentore Nummer drei und vier resultierten aus solchen Situationen.

Jakobschak trifft nach Pass von Braun

Torjäger Maik Ciba, den seine Mitspieler regelmäßig suchten, hatte als erster das von Moritz Föll gehütete TuSpo-Tor gefährlich in den Blick genommen, sein Schuss rauschte drüber (9.). Zehn Minuten später die Führung für den TSV, Tim Kraus nutzte die fehlende Ordnung in der Defensive der Gäste. Deren ersten guten Vorstoß gab es in der 30. Minute zu sehen. Nach Flanke von Nico Müller köpfte Pascal Löhndorf den Ball über den Kasten.

Fünf Minuten später der Ausgleich. Nach einem Steilpass von Giulian Braun war Max Jakobschak frei und vollendete zum 1:1. Es hielt nicht lange, die Gäste ließen sich erneut ausspielen und Osama Ben Masmod markierte das 2:1 (37.).

Die Vorentscheidung fiel kurz nach Wiederanpfiff. nach Foul von Müller verwertete Ciba den fälligen Strafstoß zum 3:1. Immerhin stimmte die Moral beim TuSpo, geschlagen gab sich die Mannschaft nicht. Allerdings vermochte sie gegen den nachlassenden Gegner erst ganz am Ende zwei Tormöglichkeiten zu kreieren, die nichts einbrachten.

Die Heimelf machte es besser, nach einer Ecke auf den kurzen Pfosten traf Lasse Petersen per Kopf zum 4:1 (77.). Gegen den Torschützen verhinderte schließlich Müller das mögliche 5:1 (83.).

Patrick Gries räumte ein, dass die Situation nicht einfach für die Mannschaft sei. Er ließ aber durchblicken, dass er eine andere Einstellung erwartet und die Spieler im Training wieder Gas geben müssten: Der Fokus habe zuletzt „nicht so sehr auf dem Fußball gelegen“. (mn)

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