Fußball-Verbandsliga

Fußball-Verbandsliga Nord: Willingen feiert 4:3-Sieg gegen Steinbach

Hundertprozentiger Einsatz: In dieser Spielszene klärt Willingens Aman Tesfu (rechts) mit vollem Körpereinsatz gegen Gästespieler Alex Terentew (links). Willingen siegte am Ende knapp mit 4:3. Foto:  zmp

Willingen. War das ein Spiel. Jedenfalls nichts für schwache Nerven. Erst nach spannenden 90 Minuten aufregender und dramatischer Fußballkost feierte der SC Willingen einen knappen 4:3 (2:1)-Erfolg gegen den SV Steinbach.

Mit dem dreifachen Punktgewinn schlossen die Upländer in der Fußball-Verbandsliga Nord an das Tabellenmittelfeld an. In der Tabelle kam der SC sogar bis auf einen Zähler an den gestrigen Gegner Steinbach heran. Für Willingen war es der vierte Saisonsieg.

Am Ende kannte die Euphorie bei den Willingern jedenfalls keine Grenzen. Das Zittern bis zur Schluss-Sekunde wich der Erleichterung. Dabei waren die Hausherren anfangs gnadenlos effektiv. Zwar hatten sie zunächst eine gehörige Portion Glück, als der völlig freistehende Gästespieler Laibach schon nach 180 Sekunden vollkommen freistehend und aus kürzester Distanz am SCW-Gehäuse vorbeizielte.

Doch dann fiel das Führungstor für die Gastgeber wie aus heiterem Himmel: Daniel Butterweck stand nach einem Zuckerpass aus dem Mittelfeld goldrichtig und verwertete die erste Chance zum 1:0 (8. Minute). Gästekeeper Motzkus hatte gegen den platzierten Abschluss von Butterweck keine Chance.

Doch das war nur die Ouvertüre zum Tag der offenen Tür im Upland, die Paukenschläge gingen Schlag auf Schlag weiter – so ein Spiel bekommen die Fans nicht jeden Tag zu sehen.

Allerdings kam es zunächst, wie es kommen musste. Nachdem die Gäste durch Münkel (13.) – seinen 25-Meter-Kracher entschärfte SCW-Keeper Yannick Wilke – und Laibach (18.) gute Chancen ausgelassen hatten, machte Steinbachs Müller seinem Namen alle Ehre. Wie ein echter Torjäger brachte er das Leder zum 1:1 im SCW-Gehäuse unter (31.). Vorher hatte es auch schon eine Rudelbildung unmittelbar am Willinger Strafraum gegeben. Schiedsrichter Kristek aus Büdingen blieb aber besonnen und behielt die Übersicht – die roten Karten ließ er stecken, obwohl einige Platzverweise wohl fällig gewesen wären.

Nach dem Ausgleich raffte sich der SVW aber wieder auf. Der Lohn: Per Foulelfmeter gelang Hoffmann die erneute Führung (44.). Und auch nach der Pause ging es für die Hausherren gleich gut weiter: Hoffmann schloss eine Flanke von Butterweck zum 3:1 ab (49.).

Aber auch die Gäste ließen nicht locker. Sie suchten weiter unvermindert ihre Chance: Der Lohn war der Anschlusstreffer durch Münkel (56.). Damit stand die Partie wieder auf der Kippe.

Aber der SCW bewies Nehmerqualitäten und schlug zurück: Max Ullbrich vollstreckte nach einem Butterweck-Solo zum 4:2 (74.). Das war aber noch nicht das Ende vom Lied – Münkel verkürzte (85.). Dann kam der Abpfiff. (bf)

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