Verlieren im Derby verboten

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Engagiert bei der Sache: Sandershausens Trainer Bernd Hüter feuert sein Team an. 

Zum letzten Derby heimischer Verbandsliga-Fußballer in diesem Jahr empfängt die TSG Sandershausen Aufsteiger SV Türkgücü am Sonntag um 14.30 Uhr an der Heiligenröderstraße. Wir beleuchten Gemeinsamkeiten und Trennendes der beiden Teams.

Die Situation

Sandershausen hat zuletzt drei Spiele zum Teil unglücklich in Folge verloren. Geht die 0:3-Pleite gegen Johannesberg noch in Ordnung, so war sowohl in Hombressen als auch Willingen mehr drin. Inzwischen rangiert das Team um Trainer Bernd Hüter auf Platz zwölf.

Türkgücü stand von Saisonbeginn auf einem Absteigsplatz, derzeit auf Rang 14. Am vergangenen Spieltag gewann das Team mit 2:0 gegen Eichenzell. „Wie wir das Spiel gewonnen haben, macht Mut“, analysierte Trainer Hüseyin Üstün die Partie.

Die Negativserien

Neben den zuletzt verlorenen Begegnungen kämpften die Niestetaler vom vierten bis siebten Spieltag vier Spiel vergeblich um Punkte.

Die Nordstädter verloren die ersten vier Partien der Saison in Folge, zudem gelang vom 10. bis 15. Spieltag lediglich ein Remis.

Die Torflauten

Die Sandershäuser blieben in acht Spielen gänzlich ohne eigenen Treffer. Dabei mussten sie ein 0:4 gegen Hünfeld, ein 0:5 gegen Flieden und ein 0:6 gegen Weidenhausen einstecken.

Sechsmal gelang dem SV Türkgücü kein eigener Treffer. Bittere Pleiten gab es beim 0:5 im Derby beim CSC 03 und beim 0:8 bei Mitaufsteiger Bad Soden.

Die Perspektiven

Klar ist, warum Sandershausen die Partie gewinnen muss. Schließlich hat die Mannschaft um Trainer Hüter anschließend bis zur Winterpause noch drei ganz dicke Brocken vor der Brust: den Hünfelder SV, den SV Weidenhausen und als letztes Buchonia Flieden. Wir blicken zurück auf die Ergebnisse der Hinspiele, 0:4, 0:6 und 0:5). Keine Frage, dass ein Sieg im Derby gegen die Gäste aus der Kasseler Nordstadt guttun würde.

Für Türkgücü wäre ein Erfolg ebenfalls von enormer Wichtigkeit. Immerhin hat die Mannschaft um Trainer Üstün nach einem spielfreien Wochenende anschließend noch drei Heimspiele. Los geht es dann am Mittwoch mit der Nachholpartie gegen Mitaufsteiger FC Körle (wurde kurzfristig in die Nordstadt verlegt), anschließend kommt der SC Willingen und zu guter Letzt gilt es sich bei der SG Bad Soden für das 0:8 aus der Hinrunde zu revanchieren.

„Abgesehen von den Verletzten David Altschmied und Tobias Orth können wir aus dem Vollen schöpfen“, blickt TSG Coach Hüter der Partie optimistisch entgegen.

Der SVT muss lediglich auf den gesperrten Atakan Özdemir verzichten.

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