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Wendel trifft spät zum Ausgleich für Goddelsheim/ Münden

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Mirco Grosche (Goddelsheim/Münden) ist im Zweikampf mit Gästespieler Marcel Dörrbecker auf dem Hosenboden gelandet.
Rasenkontakt: Mirco Grosche (Goddelsheim/Münden) ist im Zweikampf mit Gästespieler Marcel Dörrbecker auf dem Hosenboden gelandet. © bb

Die kleine Serie nicht verlorener Gruppenliga-Spiele der SG Goddelsheim/Münden hat gehalten. Die ihres Gegners SG Neuental/Jesberg auch.

Goddelsheim - Das 1:1 (0:1) zwischen beiden Mannschaften nach einer eher durchschnittlichen Fußball-Partie hinterließ deshalb niemand wirklich Unzufriedenen. Gästetrainer Philipp Ziegler wollte die gerechte Punkteteilung sogar „sofort unterschreiben“.

Sein Lichtenfelser Kollege Jens Fresen verwies tapfer auf ein Plus an Ballbesitz und optische Feldüberlegenheit. „Wenn man allerdings erst in der 85. Minute den Ausgleich schafft, dann muss man mit einem Punkt zufrieden sein“, räumte er jedoch ein.

Im ersten Abschnitt zeigten die Gäste eine gute Vorstellung, spielten taktisch diszipliniert, machten in der Defensive die Räume geschickt eng, so dass die Gastgeber keine Mitspieler fanden, um sie anzuspielen. Ihre Querpässe und langen Bälle ins Zentrum fing der Gegner frühzeitig ab.

Nach der Pause lässt Neuental/Jesberg nach

So notierten die Lichtenfelser erst in der 39. Minute die erste Chance durch Mirco Grosche, dessen Ball knapp das Tor verfehlte. Zu diesem Zeitpunkt lagen sie allerdings schon zurück. In der 21. Minute war Jannik Lau auf der linken Außenbahn auf und davon gezogen. Seine Hereingabe konnte Marco Vesper zwar gerade noch abwehren, allerdings zu kurz und Lau jagte den Ball in die lange Ecke.

„Das hat meine Mannschaft im ersten Abschnitt prima gemacht: immer einen Schritt schneller am Ball und sehr ordentlich im Spielaufbau“, freute sich Trainer Ziegler über die ersten 45 Minuten. Die Freude wurde mit zunehmender Spieldauer im zweiten Abschnitt weniger. „Warum wir nicht so weitergespielt haben, ist nicht erklärbar“, rätselte Ziegler hinterher. Vielleicht ließen bei den Spielern, die sich mit einer Erkältung herumplagten, die Kräfte nach.

Der Heimelf wurde jedenfalls munterer – „auch weil wir zwei neue Offensivkräfte gebracht haben“, wie Jens Fresen zur Einwechslung von Daniel Butterweck und Benjamin Wendel anmerkte. Vor allem die Personalie Wendel sollte sich auszahlen. Die Nummer 15 der SG war in der 85. Minute zur Stelle und verlängerte mit dem Kopf einen Freistoß, den Nils Grosche in den Strafraum der Gäste geschickt hatte, zum 1:1-Endstand ins Eck. (bb)

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