Freienhagener geht berufsbedingt weg

Hessen Kassel: Derby wird Brian Schwechels Abschiedsspiel

Nur noch einmal KSV: Brian Schwechel verlässt Kassel berufsbedingt Richtung Düsseldorf.
+
Nur noch einmal KSV: Brian Schwechel verlässt Kassel berufsbedingt Richtung Düsseldorf.

Keine gute Nachricht für Fußball-Regionalligist KSV Hessen Kassel: Mittelfeldspieler Brian Schwechel wird den Klub im Winter verlassen.

Die Partie an diesem Samstag zu Hause gegen den FSV Frankfurt ab 14 Uhr im Auestadion wird seine letzte für die Löwen sein. Der 23-Jährige zieht aus beruflichen Gründen nach Düsseldorf. Schwechel hat einen neuen Job, den er am 1. Februar in Nordrhein-Westfalen antritt. Zudem wird der Freienhagener in NRW noch seinen Master machen.

Die Kombination aus Studium, Berufseinstieg und ambitionierten Regionalligafußball ist künftig schwer unter einen Hut zu bekommen. „Da ich mein Studium beendet habe, wird es mich beruflich ab Februar nach Düsseldorf ziehen. Daher kann ich Beruf und Fußball leider nicht mehr miteinander vereinbaren“, sagt Schwechel, der sich in der Presseerklärung des KSV bei Verein und Fans bedankt.

Brian Schwechel: „Blicke zurück auf viele schöne Jahre“

„Mein Leben hat sich in den letzten Jahren immer um den KSV gedreht, aber jetzt wird es für mich Zeit, etwas anderes zu sehen“, so Schwechel weiter. Er werde vor allem die intensiven Momente wie Abstieg, Aufstieg, sein erstes Tor und den Sprung aus der Jugend zu den Senioren nie vergessen. „Ich blicke zurück auf viele schöne Jahre.“

Der Mittelfeldspieler, der aus der eigenen Jugend stammt, kommt in dieser Saison auf 19 Spiele, drei Tore und drei Vorlagen für Hessen Kassel. Insgesamt absolvierte er 118 Partien für die erste Mannschaft des KSV, für die er 2017/18 in der Regionalliga debütierte. Schwechels Vertrag war noch bis zum Sommer 2022 gültig. Dieser wird in beidseitigem Einverständnis aufgelöst. „Mit Brian verlieren wir einen talentierten und jungen Spieler, der bereits seit seiner Zeit in der Löwenjugend auf sich aufmerksam gemacht hat“, sagt Jörg Müller, sportlicher Leiter des KSV Hessen.

Was würde besser zum Abschied passen, als ein packendes Hessenderby gegen den FSV Frankfurt? Im letzten Spiel des Jahres (Sa., 14 Uhr) will der KSV das Polster auf die Abstiegszone und einen Konkurrenten im Kampf um den Ligaerhalt vergrößern. „Und Brian wird dafür nochmal alles reinwerfen“, ist sich Müller sicher.  (mhb/red)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.