Jan-Hannik Stülzebach gelang ein Traumtor

Fußballtorwart des FC Bollert trifft per Abschlag

Jan-Hannik Stülzebach Torwart und jüngst auch Torschütze des FC Bollert

Mit einem per Abschlag erzielten Tor beim Spiel seines FC Bollert in Hettensen sorgte Keeper Jan-Hannik Stülzebach jüngst für Schlagzeilen. Darüber sprachen wir mit dem 25-Jährigen.

Herr Stülzebach, wie war das mit dem Abstoß-Tor? 

Jan-Hannik Stülzebach: Mein Abstoß kam kurz vor dem Hettenser Strafraum auf. Mein Cousin Tim Stülzebach und ein Verteidiger liefen zum Ball und haben dadurch den herauseilenden gegnerischen Keeper irritiert. So rollte ihm der Ball durch die Beine in Richtung Tor. Dann lief der Torwart zwar hinterher, konnte den Treffer aber nicht mehr verhindern. Als der Schiedsrichter plötzlich zur Mitte zeigte, war ich doch ziemlich überrascht.

Hand aufs Herz: War das Absicht oder doch eher Zufall? 

Stülzebach: Ich eröffne schon ab und zu mal unser Offensivspiel mit einem langen Abschlag, aber den Ball ins gegnerische Tor zu schießen, war natürlich nicht meine Absicht. Wir haben in der Halbzeit darüber gesprochen, dass wir mit der 1:0-Führung im Rücken unsere Schnelligkeit in der Offensive ausspielen müssen. Das wollten wir mit langen Bällen über die Abwehrreihe der Hettenser versuchen. Und weil dann auch noch der Wind mitgespielt hat, wurde aus meinem langen Ball sogar ein Torschuss.

Und was passierte nach dem Treffer? 

Stülzebach: Ich war selbst total überrascht und habe erst nach einem kurzen Moment realisierte, was da gerade geschehen war. Bevor meine anderen Mitspieler mich erreichten, kam der bereits ausgewechselte Bastian Hartje zu mir gelaufen, um mir zu diesem kuriosen Treffer zu gratulieren. Ich habe mich natürlich gefreut, auch mal auf diese Art und Weise zum Ausgang eines Spiel beigetragen zu haben. Dieser Treffer wird mir sicher immer in Erinnerung bleiben.

Haben Sie sich nach dem Spiel nochmal mit dem Hettenser Keeper unterhalten? Der hat ja sicher auch noch nicht so oft einen Treffer von seinem Gegenüber kassiert. 

Stülzebach: Nein, leider haben wir nach dem Spiel nicht mehr miteinander gesprochen. Aber da nutze ich doch jetzt die Gelegenheit: Sportliche Grüße nach Hettensen! Hakt das ab und weiter geht´s! (osx)

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