Schiedsrichter-Neujahrsempfang: Ehrungen und offene Diskussionsrunde begeistern

Es geht nur miteinander

Ehrungen beim Neujahrsempfang: Die zahlreichen Geehrten der Schiedsrichter-Vereinigung Frankenberg für 10, 20, 40, 45 und 50 jährige Mitgliedschaft zusammen mit den Leitern Franz Lippek, Wolfgang Zarges und Steffen Rabe. Foto:  Regina Hartmann

Frankenberg. Zahlreiche Vertreter der Fußballvereine und Schiedsrichter des Kreises trafen sich auf Einladung der Schiedsrichter-Vereinigung und des Kreisfußball-Ausschusses Frankenberg am Sonntagmorgen zum Neujahrsempfang in der Frankenberger Bank. Motto des Tages war: „Ohne Schiedsrichter geht der Fußball nicht, aber ohne Fußball werden auch keine Schiedsrichter benötigt. Also: Es geht nur miteinander und gemeinsam.“

Franz Lippek, der Kreisschiedsrichter-Obmann, und Friedhelm Weinreich, der Kreisfußballwart, begrüßten alle Anwesenden zum zweiten Neujahrsempfang und überbrachten die Neujahrswünsche für 2012. Während der zweistündigen Veranstaltung gab es weitere Grußworte, Ehrungen und eine Diskussionsrunde zu aktuellen Schiedsrichterthemen. Für das leibliche Wohl sorgten die Mitarbeiter der Frankenberger Bank. Ihr Vorstandsvorsitzender Ralf Schmitt begrüßte ebenfalls alle Teilnehmer und sagte seine Unterstützung zu, beim Einsatz der eigenen Mitarbeiter in den Fußballvereinen und in der Schiedsrichtervereinigung.

Landrat Dr. Reinhard Kubat dankte für die ehrenamtliche Arbeit und den Einsatz der Schiedsrichter, ohne die es nicht gehen würde. Einsatz für einen Sport bei dem Fußballer und Schiedsrichter mit Herzblut dabei sind.

Wichtig für die Zukunft ist, dass wieder mehr Kinder und Jugendliche an den Sport herangeführt werden und mehr soziale Kompetenz schon im Grundschulalter vermittelt bekommen. Die Schwerpunkte sollen dazu neu gesetzt werden in diesem Jahr. Burkhard Seitz als aktiver Zuschauer und Funktionär lobte die Arbeit im Sportkreis Frankenberg, die aktiven Schiedsrichter und die Nachwuchsarbeit.

Franz Lippek führte dann zusammen mit Wolfgang Zarges die zahlreichen Ehrungen durch.

Bereichert wurde der Vormittag mit einer interessanten offenen Diskussionsrunde zu aktuellen Schiedsrichterthemen unter der Moderation von Dirk Schäfer. Teilnehmer dazu waren Joachim Schmolt (Kreisjugendwart Waldeck), Udo Keck (Bund der Fußballlehrer, Sektion Hessen), Dirk Reimöller (Verbandstrainer), Friedhelm Weinreich (Kreisfußballwart Frankenberg), Franz Lippek (Kreisschiedsrichterobmann Frankenberg), Carsten Vollmar (Öffentlichkeitsarbeit Verband), Steffen Rabe (Kreislehrwart).

Dirk Schäfer lobte ebenfalls die Arbeit der Schiedsrichtervereinigung im Kreis Frankenberg. 16 Schiedsrichter pfeifen Kreisoberliga oder höhere Klassen. Darunter gebe es viele junge Schiedsrichter, die gute Unterstützung finden in älteren Kollegen. Probleme gibt es nur bei kurzfristigen Absagen von Schiedsrichtern am Spieltag. „Die Tätigkeit als Schiedsrichter hat viele positive Aspekte und das Hobby Schiedsrichter kann richtig Spaß machen“, sagte Steffen Rabe. Da zukünftig viele ältere Referees aufhören werden, ist die Jugendarbeit sehr wichtig, um die Lücken zu schließen bei Spieleinsätzen sowie in Verbänden und Ausschüssen.

„Man darf junge Referees nicht überfordern, wichtig ist eine Betreuung während der ersten Spiele, wie es Michael Blaschke im Kreis durchführt“, sagte Rabe. Eine Ausbildung zum Schiedsrichter kann auch im beruflichen Umfeld sehr hilfreich sein, durch ein gutes Durchsetzungsvermögen und Kenntnisse der Konfliktbewältigung.

Zum Kreisschiedsrichtertag 2012 mit Neuwahlen wird für Montag 6. Februar, eingeladen. Die Versammlung beginnt um 19.30 Uhr im Sportheim TSV Frankenberg. Ansprechpartner Franz Lippek Tel: 06455 - 759 51 74 oder E-Mail: franz.lippek@t-online. de. (hr)

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