Sören Gonnermann trifft dreimal gegen den FSV Dörnberg - Am Mittwoch muss die Hake-Elf zum Melsunger SV

1:4 - FSV geht nach früher Führung leer aus

Glich die Dörnberger Führung aus: Maikel Buchenau war nicht nur beim Ausgleich gefährlich. Auch in anderen Situationen sorgte er für Gefahr vor dem Dörnberger Tor. Foto: Greim/nh

Weidenhausen. Es bleibt dabei. Der FSV Dörnberg kann im Meisterschaftsbetrieb einfach nicht beim SV Adler Weidenhausen gewinnen. „Es wäre am Samstag auf dem Chattenloh so einfach gewesen, doch wieder haben wir es nicht geschafft“, sagte ein enttäuschter Andreas Hake nach dem 1:4 (1:2) gegen den Tabellennachbarn der Fußball-Verbandsliga. „Wir haben uns wie schon in den vergangenen Wochen in der Abwehr ziemlich dumm angestellt und vorne unsere Chancen sträflich vertan“, fügte der Trainer an.

„Zum Pausenpfiff hätten wir 3:0 oder 4:0 führen können.“

Andreas Hake FSV-Trainer

Dörnberg hatte in der ersten Halbzeit viele hochkarätige Einschussmöglichkeiten, um die Partie frühzeitig zu eigenen Gunsten unter Dach und Fach zu bringen. „Zum Pausenpfiff hätten wir 3:0 oder 4:0 führen können“, meinte Hake. Lediglich Timo Wiegand war nach einer schönen Kombination über Sebastian Luckei und Dennis Dauber erfolgreich (2.). Pascal Kemper, Thore Ressler und Dauber ließen weitere Topchancen ungenutzt.

In der 33. Minute sorgte Maikel Buchenau für den Ausgleich. Er überlistete Torwart Steffen Niepelski mit einem Heber. Kurz vor dem Seitenwechsel umdribbelte Sören Gonnermann fast die gesamte FSV-Abwehr und traf aus spitzem Winkel zum 2:1 (45.). „So etwas darf einer gestandenen Deckung normalerweise nicht passieren“, urteilte Hake.

In der Kabine wurden die Fehler angesprochen, doch Hakes Worte trugen keine Früchte. Im Gegenteil. Bereits in der 51. Minute bestrafte Sören Gonnermann einen Patzer von Jan Kleinschmidt mit dem 3:1. Der Gast fand anschließend nur schleppend ins Spiel zurück. Als Gonnermann nach einer guten Stunde seinen dritten Treffer erzielt hatte, war die Partie gelaufen. Weidenhausen verwaltete den Vorsprung bis zum Abpfiff.

„Das 4:1 spiegelt nicht den wahren Verlauf wider“, resümierte Hake.

Sein Gegenüber, Rafal Klajnszmit bilanzierte hingegen: „Wenn man von den ersten 20 Minuten absieht, war das ein toller Auftritt meiner Mannschaft. Wir haben erst unseren Rhythmus finden müssen, zogen dann unser Ding durch und stillten unseren Siegeshunger mit vier wunderbaren Treffern.“

In Dörnberg ist jetzt Aufbauarbeit angesagt. Hake: „Ich hoffe, dass unser Selbstvertrauen nicht allzu sehr unter den Ereignissen der vergangenen Wochen gelitten hat und wir am Mittwoch endlich unsere Fehler in der Abwehr und die Defizite im Angriff in den Griff bekommen.“ Der FSV tritt übermorgen beim Melsunger FV an. Anpfiff ist um 15 Uhr.  (zhj)

Dörnberg: Niepelski - Arrich, Kleinschmidt, Jäger, Gunkel - Luckei, Kimnach (75. Dittmann), Dauber, Ressler (75. Ressler) - Wiegand (62. K. Richter), Kemper.

Tore: 0:1 Wiegand (2.), 1:1 Buchenau (33.), 2:1/3:1/4:1 S. Gonnermann (45./51./61.)

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