Fußball-Kreisoberliga

Gelungener Start würde im Abstiegskampf helfen

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Beide kämpfen gegen den Abstieg - diesmal allerdings an verschiedenen Orten: vorne Steffen Kanngießer von der SG Rotenburg/Lispenhausen), dahinter Artur Penner von der SG Heinebach/Osterbach. 

In der Fußball-Kreisoberliga setzen die punktgleichen Spielgemeinschaften Heinebach/Osterbach und Rotenburg/Lispenhausen ihren Kampf gegen den Abstieg fort.

Rotenburg/Heinebach – Die Alheimer haben eine Partie weniger ausgetragen und belegen den Relegationsplatz. Die Rotenburger liegen auf dem ersten Abstiegsrang.

Vor der leichteren Aufgabe am Sonntag - alle acht Partien beginnen um 15 Uhr - steht eindeutig Aufsteiger Heinebach. Gewinnt er sein Heimspiel gegen die SG Niederaula/Kerspenhausen und später auch die Nachholpartie gegen den SV Steinbach II, so wäre er bis auf vier Punkte an die Niederaulaer herangerückt und hätte sie damit zurück in den Abstiegskampf gezogen. Das unterstreicht, welche Bedeutung das Spiel übermorgen für beide Beteiligten hat.

„Dass wir die Klasse halten können, wissen wir“, stellt Heinebachs Vorsitzender Holger Bachmann fest. Von großem Druck, dieses Ziel erreichen zu müssen, will er aber nicht sprechen. „Das große Verletzungspech, das wir hatten, war einfach nicht aufzufangen. Wenn wir jetzt aber gut aus der Winterpause kommen, dann bin ich guten Mutes“, sagt der Klubchef.

Auf Torwart Jan Niklas Richter (Schulterverletzung) wird Heinebachs Trainer Martin Köthe noch längere Zeit verzichten müssen. Hinter dem Einsatz der angeschlagenen Stefan Winter und Tizian Fernandez-Rosas stehen noch große Fragezeichen. Sonst sollten am Sonntag aber alle bereit sein.

Auch die SG Rotenburg/Lispenhausen braucht jeden Punkt, um ihre Lage zu verbessern. Diesmal ist sie allerdings krasser Außenseiter. Das Team von Trainer Sandro Mohr tritt beim Tabellenführer SG Eiterfeld/Leimbach an. Und der hat nichts zu verschenken, denn er will sich im Kopf-an-Kopf-Rennen mit der SG Aulatal bestimmt keine unerwartete Blöße gegben.

So ein bisschen Hoffnung dürfen die Gäste trotzdem mit auf den Platz nehmen. Die schöpfen sie aus ihrem jüngsten Auftritt, dem überraschenden 6:1-Erfolg über die eigentlich höher eingeschätzte SG Mecklar/Meckbach/Reilos. „Ich will nicht sagen, dass dadurch die Euphorie zurückgekehrt ist, aber wir haben ein gutes Spiel gemacht und sind ein bisschen stolz auf dieses Ergebnis“, sagt Rotenburgs Trainer.

Schon gegen Aulatal hatte seine Elf beim ersten Auftritt nach der Winterpause eine Halbzeit lang einen favorisierten Gegner in Schach gehalten und zur Halbzeit sogar 1:0 geführt. „Wir wollen die Aufgabe gegten Eiterfeld ähnlich angehen“, kündigt Sandro Mohr an. Soll heißen: Mit offenem Visier zwar, „aber nicht mit drei Stürmern wie Eeintracht Frankfurt. Auf jeden Fall haben wir nichts zu verlieren.“

Auf den verletzten Routinier André Köthe muss er verzichten, auf den noch für vier weitere Spiele gesperrten Sandro Seidensticker ebenfalls. Auch der Einsatz von Jan Hanstein ist fraglich. Er hat nach wie vor Probleme im Aduktorenbereich. Und da er gerade eine Ausbildung bei der Bundespolizei begonnen habe, möch8te Hanstein kein unnötiges gesundheitliches Risiko eingehen, berichtet sein Coach.

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