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Hans-Dieter Dethlefs macht nach sechs Jahren Schluss

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Von: Manuel Brandenstein

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Hans-Dieter Dethlefs.
Verabschiedet sich vom Kreisvorsitz: Hans-Dieter Dethlefs. © Niedersächsischer Fußballverband

In den kommenden Wochen wird es in der Führung des Fußballkreises Göttingen-Osterode Veränderungen geben.

Hann. Münden –Der Vorsitzende der Fußballkreises Göttingen-Osterode, Hans-Dieter Dethlefs, machte im Laufe dieser Woche öffentlich, dass er sein Amt nach sechs Jahren abgeben werde. Der Abschied soll beim Kreis-Fußballtag in zwei Wochen in Ebergötzen vollzogen werden. Als Nachfolger wird sich Hans-Dieter Seliger zur Wahl stellen. Der amtierende Kreis-Jugend-Obmann gab deshalb seinen 15 Jahre lang ausgeübten Posten bereits ab.

Der aus Desingerode stammende Hans-Dieter Dethlefs sagt zu seinem Rückzug: „Ich werde jetzt 73. Zwar ist gesundheitlich noch alles gut, aber ich wollte das Amt reibungslos an einen guten Nachfolger übergeben, den wir ja nun in Dieter Seliger hätten.“ Als sich Dethlefs, dessen Vater Hans-Werner dem Fußballkreis Göttingen vorstand, nach einem Nachfolger umhörte, habe Seliger sich sofort dazu bereit erklärt. „Er ist seit Jahrzehnten hier im Geschäft und kennt sich in der Region bestens aus“, sagt Dethlefs.

Seine Aufgabe als Kreisvorsitzender, die er 2016 vom Mündener Hans-Jürgen Lotz übernommen hatte, habe ihn immer ausgefüllt, sagt Dethlefs. Auf seine größte Herausforderung in dieser Zeit, die Corona-Pandemie, hätte er wohl gern verzichtet. Glücklicherweise sei der Kreis durch diese schwierige Zeit bislang noch recht gut hindurchgekommen. „Da bedanke ich mich ausdrücklich bei den vielen Ehrenamtlichen in den Vereinen, die alles versucht haben, um die Mitglieder zu schützen und ihnen weiter sportliche Betätigung zu ermöglichen“, so Dethlefs weiter.

Als größten Vorteil seines Amtes empfand der 72-Jährige, dass er immer nah dran an den Entwicklungen in den Vereinen sein konnte: „Da habe ich auch auf den Sportplätzen viele unheimlich interessante Gespräche führen können und war immer hautnah dran.“ Die bereits stattfindende Konzentration auf Spielgemeinschaften werde nach Dethlefs Einschätzung weitergehen. „Da muss man in der Einschätzung auch ehrlich sein“, so Dethlefs. Benachbarte Vereine, die Probleme bekämen, müssten sich zusammenraufen. Für die kommende Saison sei der Fußballkreis guter Hoffnung, wieder in größeren Ligen spielen zu können. Sie waren zuletzt geteilt worden. „Aber wir sind jetzt dem Wunsch der Vereine nachgekommen, denn sie wollen wieder mehr Saisonspiele bestreiten.“ Dethlefs hofft, dass die Pandemie im Herbst nicht mit aller Macht zurückkommt und der Spielbetrieb erneut eingeschränkt werden müsse. Eine planmäßig verlaufende Saison 2022/2023 wäre sein größter Wunsch zum Abschied nach 42 Jahren ehrenamtlicher Arbeit auf Kreisebene. (Manuel Brandenstein)

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