Fußball-Kreisoberliga: FSG Bebra war in der Schlussphase dem Sieg näher

Ein 1:1 der gerechten Art

Bebra. Die Kreisoberliga-Fußballer der SG Wildeck mussten sich im Derby in Obersuhl vor prächtiger Kulisse gegen Aufsteiger FSG Bebra mit einem 1:1 (0:0) begnügen. Die Bebraner nahmen den Schwung vom Kantersieg gegen den SV Unterhaun mit in diese Partie. Nach einem Solo bediente Christian Sauerwein den ungedeckten Witali Reim, doch dessen Direktabnahme landete in den Armen von SG-Keeper Thorsten Fuchs (2.). Die FSG ging aggressiver in die Zweikämpfe und war läuferisch stärker, hatte aber Pech, als Benedikt Jaschinski aus 20 Metern nur den Pfosten traf (7.).

Die SGW dagegen kam am überragenden Terrier Thomas Eisel nicht vorbei. Das erste Lebenszeichen der Wildecker gab Steffen Rimbach, der nach einem Steilpass den Ball nicht voll traf (17.).

In der 26. Minute bot sich der FSG dann eine Doppelchance: Zuerst lenkte Marc Vockenberg den Schuss von Julian Eberhardt zur Ecke. Nach dieser köpfte Niklas Engel die Kugel SG-Keeper Fuchs in die Arme.

Die SG baute weiter auf Konter. Nach einem solchen spielte Steffen Rimbach FSG-Keeper Dettman aus, doch sein Heber verfehlte das leere Tor (30.).

Nach dem Seitenwechsel wirkte die SGW wie verwandelt. Bei einer hochkarätigen Doppelchance stand die Querlatte des FSG-Gehäuses der Führung im Wege. Nach einem Freistoß scheiterten zuerst Mathias Klatt und dann Jens Landefeld am Aluminium (46.). Umstritten fiel dann die SG-Führung: Nach einem Abpraller stand André Krämer frei und ließ sich von den Abseits-Rufen der Zuschauer nicht beirren (51.).

Eberhardt behält Überblick

Die FSG glich in der 68. Minute verdient aus - Julian Eberhardt behielt im Gewühl den Überblick. Beide Teams vergaben in der Schlussphase ihre Möglichkeiten auf einen Sieg. Christian Sauerwein verpasste den Kasten der Wildecker nach einem Solo knapp (85.). Im Gegenzug segelte FSG-Keeper Stein ohne Folgen unter einer Flanke durch (86.). Artur Penner hätte dann in der Nachspielzeit die FSG doch noch auf die Gewinnerstraße bringen können, doch auch sein Schuss verfehlte das Ziel knapp (90+3). Dann wurde Bebras Benedikt Jaschinski im SG-Strafraum umgerissen, doch der Pfiff blieb aus.

„Ich habe arge Personalprobleme und kann mit dem Punkt leben“, sagte FSG-Coach Wolfgang Poweleit. „Wir waren in der ersten Hälfte klar überlegen, doch es kam nichts Produktives heraus. SG-Trainer Henner Kesten befand: „Es war ein offener Schlagabtausch. Das 1:1 ist okay.“

SGW: Fuchs - Becker, Vockenberg, Schad (78. Bebendorf), Brill (53. Grin), Krämer, Rimbach, Landefeld, Seidensticker, Klatt, Dickmann

FSG: Dettmann (45. Stein) - Holzhauer, Löffler, Eisel, Ruhrig (66. Stunz), Penner, Sauerwein, Jaschinski, Reim, Engel, Eberhardt

SR: Immig ( SV Hörne); Z: 300

Tore: 1:0 Krämer (51.), 1:1 Eberhardt (68.)

Von Burghard Hauptmann

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