Fußball-Hessenliga: OSC erinnert vor morgigem Heimspiel gegen Griesheim an die Hinspiel-Niederlage

Gewarnte Vellmarer sind heiß

Tanz um den Ball: Im Heimspiel vor einem Jahr gewann der OSC mit Sebastian Wagener (links) 2:0 gegen den SC Viktoria Griesheim mit Jörg Finger. Damals war das für Vellmar quasi eine Vorentscheidung im Kampf um den Verbleib in der Liga. Archivfoto: Schachtschneider/nh

Vellmar. Voller Tatendrang nach acht Wochen Vorbereitung und motiviert aufgrund 41 geholter Punkte nach 23 Spielen, aber gewarnt von der 0:3-Hinspiel-Niederlage: Mit diesen Gefühlen geht Fußball-Hessenligist OSC Vellmar in sein erstes Spiel nach der Winterpause. Der Tabellenvierte (4./52:37/41) empfängt am morgigen Samstag ab 15 Uhr auf dem Sportplatz am Schwimmbad den SC Viktoria Griesheim (13./35:40/25).

„Wir haben uns fußballerisch weiterentwickelt, haben uns die Punkte verdient erspielt und sind auf einem guten Weg“, blickt OSC-Trainer Mario Deppe auf eine aus Vellmarer Sicht gute Vorrunde zurück, So gut, dass die Blau-Schweißen heiß sind. „Natürlich wollen wir jetzt auch da oben bleiben“, sagt Deppe. „Dafür werden wir alles tun.“

Allerdings werden dabei zumindest gegen Griesheim weder Nasuf Zukorlic noch Hendrik Bertelmann (Haarriss im Wadenbein) und Julian Lindemann mithelfen können. Kreativspieler Zukorlic laboriert nach wie vor an einer Knöchelverletzung. Diese hatte er sich im letzten Spiel gegen Flieden (1:4) Anfang Dezember zugezogen. Thomas Müller ist nach überstandener Bänderverletzung indes wohl morgen noch kein Kandidat für die erste Elf

Für viel schlechtere Laune sorgten in Vellmar die beiden Abgänge in der Winterpause: Roy Keßebohm nach Lohfelden und Dennis Joedecke nach Heiligenrode. OSC-Trainer Deppe will zu diesem Thema eigentlich nichts sagen, nur so viel: „Wir sprechen keine Spieler an, die bei anderen Vereinen unter Vertrag stehen. Wir planen vor der Saison so, dass wir in der Winterpause nicht unter Zugzwang geraten und 16 neue Spieler holen müssen. Wir hatten jede Position doppelt besetzt, sodass wir die Abgänge kompensieren können.“

„Es wird als Vierter nun schwerer für uns.“

Mario Deppe

Lieber spricht Deppe über das anstehende Spiel. „Griesheim hat gegen uns gewonnen. Das sollte als Warnung in unseren Hinterköpfen sein“, sagt der Vellmarer Trainer, der auf eine weitere Schwierigkeit aufmerksam macht. „Wir treten nun als Vierter an. Wir werden uns darauf einstellen müssen, dass es für uns schwerer werden wird.“ Für den OSC spricht hingegen, dass die Gäste seit Anfang Oktober sieglos sind, danach sechs Unentschieden holten und drei Niederlagen einstecken mussten. Mit zehn Unentschieden sind die Griesheimer sogar die Remis-Könige der Liga. Kein Liga-Konkurrent spielte öfter unentschieden. Vellmar strebt hingegen den 13. Sieg an, er wäre gleichbedeutend mit der neunten Griesheimer Niederlage.

Von Sebastian A. Reichert

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.