SSV empfängt den punktgleichen Spitzenreiter SG Bad Soden

Gipfeltreffen in Sand

Ex-Profi: Im Team der SG Bad Soden spielt der ehemalige Kölner Kevin Pezzoni.
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Ex-Profi: Im Team der SG Bad Soden spielt der ehemalige Kölner Kevin Pezzoni.

Mehr Spitzenspiel geht nicht. Der Zweite empfängt den Ersten. Der SSV Sand hat am Sonntag, 15 Uhr, die SG Bad Soden zu Gast.

„Gern hätten wir unsere Anhänger von ganz oben begrüßt“, sagt SSV-Pressesprecher Jörn Bochmann. Da aber das Spiel der Sander am Mittwoch in Hombressen abgesagt wurde, zog der kommende Gegner (2:0 gegen Johannesberg) an den Bad Emstalern vorbei. Beide Mannschaften haben zwölf Punkte auf dem Konto, die SG aber das bessere Torverhältnis.

„Was die Jungs Woche für Woche auf den Platz bringen, ist schon toll. Die Stimmung ist bestens“, schwärmt Bochmann. Und diese gute Stimmung kommt nicht von ungefähr, denn der SSV ist neben Aufsteiger FSV Dörnberg (4.) die Überraschungsmannschaft. Die Sander haben in der Verbandsliga Nord noch keinen einzigen Zähler abgegeben. Zuletzt verbuchten sie einen 5:2-Sieg bei Türkgücü Kassel. „Bei uns hat keiner damit gerechnet, dass es so gut laufen würde. Wir sind auf einem guten Weg und möchten natürlich gern so weitermachen, haben aber am Wochenende eine sehr schwere Aufgabe vor der Brust.“

Bad Soden hat sich im Sommer mächtig verstärkt. Vom Regionalligisten FC Gießen wechselte der ehemalige U21-Nationalspieler und Ex-Profi Kevin Pezzoni zur SG. Der 31-jährige Innenverteidiger bestritt 80 Bundesligaspiele für den 1.FC Köln und hatte 31 Einsätze in der 2. Bundesliga (unter anderem Erzgebirge Aue). Hinzu kommen für den gebürtigen Frankfurter 90 Spiele in der 3. Liga für den SV Wehen Wiesbaden und den 1. FC Saarbrücken. In der Regionalliga Südwest stand er bei den Vereinen Kickers Offenbach, Hessen Dreieich und zuletzt beim FC Gießen unter Vertrag. „Ich erwarte eine spielstarke Mannschaft, stärker als alle anderen zuvor. Bad Soden ist ein heißer Titelkandidat“, sieht Bochmann die Sprudelstädter am Ende der Runde auf dem Tabellenthron sitzen.

Wie Sand die SG am Sonntag von der Spitze verdrängen will? „Grundvoraussetzung ist, dass wir unsere Fehler in der Rückwärtsbewegung abstellen.“ Im Spiel gegen Türkgücü Kassel sei Sand häufig zu spät in die Zweikämpfe gekommen. „Wir waren oft einen Schritt zu spät. Das darf uns gegen Bad Soden nicht passieren.“

Bis auf den verletzten Kapitän Tobias Oliev stehen Trainer Mario Deppe alle Spieler zur Verfügung.  (Joachim Hofmeister)

Jörn Bochmann, SSV Sand
Steffen Bernhardt vom SSV Sand

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