Fußball-Kreisoberliga

Glücklicher Sieg für FSG Bebra

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Mächtig was los vorm Kasten: In dieser Situation gelingt es den Bebranern (in Weiß), den Angriff der starken Philippsthaler Gäste abzuwehren.

In der Fußball-Kreisoberliga bezwang die FSG Bebra den VfL Philippsthal mit 2:1 (2:1) und eroberte wieder den dritten Tabellenplatz, während der VfL auf dem fünften Platz verharrt.

Bebra –Warum der starke Aufsteiger aus Philippsthal so weit oben in der Tabelle steht, sah man in der ersten Halbzeit. Zwar ging die FSG bereits nach zwei Minuten in Führung. Marcel Schmidt hatte Marvon Schade rechts bedient, der flankte, und den abgewehrten Ball versenkte Maher Mahmud im Nachschuss zum 1:0. Doch die Gäste schienen von dem Rückstand überhaupt nicht beeindruckt und schlugen in der 12. Minute zurück. Alexander Scheel hatte sich links durchgewühlt und das Leder flach vors Tor gebracht. Der völlig frei stehende Hannes Bauer brauchte nur noch zum 1:1 einzuschieben (12.).

In der Folge zeigte Bebra zu wenig Bewegung und ermöglichte den Gästen damit mehrere gefährliche Konter. Das Urosevic-Team konnte von Glück sagen, dass die Gäste diese technisch nicht gut ausspielten. So verstolperte Scheel völlig frei vor FSG-Keeper Christopher Hesse das Leder (17.).

Bei den Hausherren lief nicht mehr viel zusammen. Mit viel Glück fiel dann doch die Führung für die Hausherren. Josko Sut wollte Manuel Schmidt anspielen, der Ball kam in Billard-Manier wieder zu Manuel Schmidt zurück. Der zögerte nicht lange und verwandelte flach zur 2:1-Führung (38.).

Jetzt wachten die Hausherren auf. Romeo Onetiu traf in der 41. Minute die Latte, umgekehrt aber musste FSG-Keeper Hesse auch einen ScheelSchuss per Flugparade entschärfen. (45.).

Die Gäste hatten auch nach Wiederanpfiff die erste Chance. Nach einem Steilpass wollte Frederico Stiebing flach verwandeln, doch Keeper Hesse war schnell am Boden (51.). Zehn Minuten später zitterte auf der anderen Seite das Aluminium, als Josko Sut aus gut 25 Meter abgezogen hatte (61.).

So richtig glaubte keiner der Zuschauer daran, das noch einem Team ein Tor gelingen würde, zu konfus war das jeweilige Passspiel, bis auf zwei Ausnahmen. Ein Tim-Ruch-Freistoß sauste haarscharf am Lattenkreuz vorbei (83.). Die andere Möglichkeit hatten die Hausherren. Nach seinem Solo und einem Schrägschuss von Maher Mahmud vereitelte VfL-Keeper Philip Stunz den Treffer per Glanzparade in der Nachspielzeit. (90.+3).

„Wir waren etwas müde und haben den Ball nicht immer gut kontrolliert“, befand Bebras Coach Andjelko Urosevic. „Aufgrund der Chancen haben wir verdient gewonnen – trotzdem: Kompliment an den starken Aufsteiger.“ Sein Gegenüber Gerd Ruch befand: „Es war ein Kampfspiel auf einem sehr schlechten Platz. Wir wollten mit langen Bällen operieren, das klappte aber nicht. “

FSG:Hesse – Marcel Schmidt (65. J.-L. Fischer), Schade, Hollstein, Onetiu, Kaufmann, Mahmud, Sut, Eisel (46. Schaar), Manuel Schmidt, Labudovic VfL:Stunz – Kursawa, Wagner, Bapistella (46. Zimmermann), Scheel, Eisengardt, Bauer, Tim Ruch, Schneider, Weber (46. Stiebing), Daniel Ruch SR:Alhelm (Obermelsungen) Z: 100 Tore:1:0 Mahmud (2.), 1:1 Bauer (12.), 2:1 Manuel Schmidt (38.)

VON BURGHARD HAUPTMANN

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