Fußball-Kreisoberliga

Die große Frage lautet: Wer steigt auf?

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Zum Saisonabschluss tragen sie im Kampf um den Aufstieg ein Fernduell aus: Martin Silbermann von der FSG Bebra (links) und ESV Hönebachs Kapitän Tobias Böttcher (rechts). 

Bebra/Hönebach. Wer wird Meister der Fußball-Kreisoberliga? Diese Frage wird am Samstag ab 16 Uhr auf drei Plätzen beantwortet. Denn drei Teams dürfen auf den direkten Aufstieg hoffen.

Die SG Hessen/SpVgg. Hersfeld führt die Tabelle mit 67 Punkten an, dahinter lauern die FSG Bebra und der ESV Hönebach mit jeweils 65 Zählern.

Remis reicht Hersfeldern

Gewinnen die Hersfelder in Wehrda bei der SG Haunetal, dann sind sie Meister. Spielen sie unentschieden und gewinnen Bebra und Hönebach, bleiben die Lullusstädter ebenfalls vorne. Denn sie haben gegenüber beiden Rivalen den direkten Vergleich gewonnen. Nur im Falle einer Niederlage der SG Hessen/SpVgg. würden in ihren Heimspielen siegreiche Bebraner (gegen die SG Schenklengsfeld/Rotensee/Wippershain) und Hönebacher (gegen die noch abstiegsgefährdete SG Wildeck) vorbeiziehen. Dann würde der bessere direkte Vergleich zwischen ihnen den Ausschlag geben, und der spräche für die FSG Bebra, die einem 3:3-Remis in Bebra erst kürzlich einen 4:2-Auswärtserfolg in Hönebach folgen ließ. In den vergangenen Wochen gab es einen ständigen Wechsel an der Tabellenspitze. Bebras Mittelfeldmotor Martin Silbermann erwartet diesmal keinen Ausrutscher der Konkurrenten. Soll heißen: Er und seine Kollegen von der FSG müssen gegen die als Abstieger bereits feststehenden Schenklengsfelder gewinnen, um die Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur Gruppenliga gegen die Vizemeister der Kreisoberligen Süd und Mitte zu sichern.

Auf die Frage, ob Bebras Kicker heiß aufs Nachsitzen sind, sagt Silbermann: „Ich denke schon, allerdings haben wir zuletzt gar nicht so viel darüber gesprochen.“

Was vielleicht ja auch daran lag, dass man vor dem vorletzten Spieltag nicht mehr wirklich an eine Chance glaubte. Doch dann patzte Hönebach beim FSV Hohe Luft, und die Karten waren wieder neu gemischt.

Eines weiß Martin Silbermann allerdings sicher. Dass er selbst heiß auf die Aufstiegsspiele ist. „Das wäre noch mal ein echtes Highlight.“ Doch zuunächst einmal gilt es, die Schenklengsfelder zu bezwingen.

Und die nimmt der Bebraner - gleich aus zwei Gründen - nicht auf die leichte Schulter. „Die können befreit aufspielen. Und wir haben uns zuletzt gegen Weiterode und in Obergeis schwergetan.“

Die vielen Auftritten im Frühjahr hätten Kraft gekostet. Aber er verspricht: „Wir werden noch einmal alles reinschmeißen.“ Sein Erfolgsrezept: „Hinten sicher stehen, Zweikämpfe gewinnen, Laufbereitschaft zeigen und Torchancen nutzen.“

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