Joshua Fritz (Riede) und Manuel Thomas (Stammen) freuen sich auf den Kreispokal

Die Großen etwas ärgern

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Optimistisch: Joshua Fritz, hier beim Hallenturnier um den Bad Emstal-Cup, will mit dem SV Riede wie schon im Vorjahr den Einzug in die Hauptrunde der Hallenkreismeisterschaft schaffen.

Hofgeismar/Wolfhagen. Auf Überraschungen, vielleicht sogar Sensationen hoffen bei Hallenkreismeisterschaften die so genannten Kleinen. Ihr Ziel: Die erste Runde, am Samstag, wo sie unter sich sind, überstehen, am Sonntag auftrumpfen und in zwei Wochen in der Hauptrunde glänzen.

„Unser Minimalziel ist der Einzug in die nächste Runde“, sagt beispielsweise Joshua Fritz vom Fußball-A-Kreisligisten SV Riede. So ganz abwegig ist der Wunsch des 21-jährigen offensiven Mittelfeldspielers der Gelb-Schwarzen aus der Bad Emstaler Schlossgemeinde keineswegs. Bei den letztjährigen Indoor-Titelkämpfen in Hohenkirchen profilierten sich die Riedscher nämlich als der sprichwörtliche Hecht im Karpfenteich. Wurden davor Ehlen, Schöneberg sowie Breitenbach Sieger der Gruppe zwei und schafften in der Gruppe sechs hinter Balhorn und vor Espenau und Ostheim/Zwergen/Liebenau den Einzug in die Hauptrunde. Hier war jedoch gegen Dörnberg, Calden/Meimbressen, Immenhausen und Espenau erwartungsgemäß Endstation.

Auch am Wochenende wird Riede nicht chancenlos sein. TSV Schöneberg, FC Schauenburg und SV Gottstreu heißen die ersten Gegner - ein Weiterkommen ist also durchaus möglich.

Manuel Thomas

Gleiches hofft auch der TSV Stammen. „Wenn wir den Schwung vom Hallenturnier in Hofgeismar, wo wir ja Zweiter wurden, mitnehmen, dann sollte das Lösen der Fahrkarte für die nächste Runde möglich sein“, sagt Manuel Thomas, Spielertrainer des TSV Stammen auf der klassischen Sechserposition. Der B-Ligist, hat es in seiner Gruppe mit Oberelsungen, Ehlen, Schachten/Burguffeln und Diemeltal zu tun. Thomas: „Zum Weiterkommen reicht uns der dritte Platz, dieses Minimalziel sollten wir eigentlich verwirklichen können.“

Nichts ist unmöglich

Ist das so, dann muss Stammen am Sonntag unter anderem gegen Elbenberg, Balhorn, und Weidelsburg bestehen. Der TSV-Coach: „Das sind natürlich ganz dicke Brocken, im Hallenfußball ist aber nichts unmöglich.“ Und so hoffen beide, dass sie die Großen etwas ärgern und im Februar bei der Hauptrunde immer noch dabei sind.

Pokalsieger, da sind sie realistisch, werden sie wohl nicht. Fritz: „Für mich sind Sand, Grebenstein sowie Dörnberg die Topfavoriten.“ Klar, die Verbandsligisten eben. Aber, so Fritz: „Hallenfußball ist wie eine Wundertüte und voller Überraschungen.“

Dabei ist der Kick auf dem Parkett für die Teams eigentlich in der Prioritätenliste nicht ganz oben. Vorrang „besitzt bei uns die Punktspielrunde und das Mitspracherecht um den Kreisoberligaaufstieg“, sagt Fritz. Als Tabellenzweiter ist das Ziel dabei durchaus in Reichweite. Und auch in Stammen hat man den Aufstieg noch nicht ad acta gelegt. Aktuell ist man Tabellenvierter - man kann also weiter oben mitreden.

Ob Stammen und Riede die erste Runde am Samstag überleben und am Sonntag dabei sind, lesen Sie nach der Vorrunde im Internet unter http://www.fupa.net/nordhessen/turniere. (zih)

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