2:3-Niederlage bei SG Neuental

Blitz-2:0, aber keine Punkte für die SG Wildungen

Porträt Florian Bruder.
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Traf zum 2:0 für Bad Wildungen in Gilsa: Florian Bruder.

Happy Beginning ja, happy End nein. Gruppenligist SG Bad Wildungen/Friedrichstein hat durch eine 2:3-Niederlage wichtige Punkte beim Mitkonkurrenten SG Neuental/Jesberg verpasst.

Gilsa - Nach drei Minuten lagen die Zähler bereits auf dem Silbertablett. Stattdessen hat nun die Heimelf ihr Konto von 11 auf 14 Zähler aufgestockt und die Abstiegszone verlassen.

Begonnen hatte der Nachmittag wenig verheißungsvoll: Nach dem Aufwärmen musste Norayr Jalilyan bei der Gäste-SG passen, Tobias Becker rückte für ihn in die Startelf. Doch schon nach 180 Sekunden Spielzeit hatten sich die Mienen der Bad Wildungen erheblich aufgehellt. Sie führten mit 2:0.

In Minute eins hatte Almedin Zahovic leichtes Spiel, als er nach gutem Pressingverhalten der Gäste eine Hereingabe von Waldemar Schubert über die Linie drückte. Wenig später verwandelte Florian Bruder allein vor dem Keeper eiskalt, nach Janis Schuldts Ball hinter die Kette. Es bahnte sich ein munteres Toreschießen an, als Neuental nach acht Minuten verkürzte. Nach einer Flanke klärte Bad Wildungen nicht sauber, und Ben Zornhagen traf ins leere Tor.

Das Torhunger war aber nun vorerst gestillt. Nach aggressivem Beginn war das Spiel dann eher umkämpft, wie der verletzte SG-Spieler Kevin Wathling berichtete. „Die Gastgeber waren recht effektiv“, fügte er an, mit Blick auf das aus Wildunger Sicht erneut ärgerliche Gegentor zum 2:2 kurz vor der Pause.

Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld nutzte Raphael Wanner eine Verwirrung in Reihen der Gäste und traf in ein erneut leere Tor. Zuvor hatten Florian Becker (17.) und Schubert (24.) bei guten Chancen das dritte Wildunger Tor verpasst.

Nach dem Seitenwechsel steigerte sich die Intensität, nicht aber die Qualität. Die Zweikämpfe wurden härter, die Torchancen noch seltener. Was blieb, war die perfekte Verwertungsquote der Schwälmer. Sie machten mit dem dritten brauchbaren Schuss aufs Tor den späten Siegtreffer.

Eine flache Hereingabe von Ermin Dag bugsierte Steffen Schmitt zum 3:2 ins Tor (83.). Kurz zuvor hatte Jan Kramer die beste Wildunger Gelegenheit, sein Lupfer nach einem Missverständnis in der Neuentaler Hintermannschaft ging aber knapp drüber (80.).

„Vor allem aufgrund der ersten Halbzeit dürfen wir so ein Spiel niemals verlieren“, bilanzierte Kevin Wathling den bitteren Ausgang für die Elf von Trainer Jörg Schäfer . (schä)

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