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Gruppenliga: Die schwerste Aufgabe wartet auf den TuSpo

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Tim Fresen (Goddelsheim/Münden) ist zu spät gegen Oghenerure Emavwodia, Hombergs
Hier geht’s zur Sache: Tim Fresen (Goddelsheim/Münden) ist zu spät gegen Oghenerure Emavwodia, Hombergs überragenden Spieler der Vorsaison. Die Partie endete 1:1. © bb

Endlich wieder ein Heimspiel für die Fußballer der SG Goddelsheim/Münden: Nach drei Auswärtsfahrten mit nur einem Zähler erwarten die Lichtenfelser am Sonntag (15 Uhr) Gruppenliga-Schlusslicht FC Homberg.

Korbach - Ebenfalls zuhause spielt, nach drei Partien auf Gegners Platz, der TuSpo Mengeringhausen gegen den 1. FC Schwalmstadt. Der TSV/FC Korbach hat es in Besse erneut mit einem Mitaufsteiger zu tun.

Mengeringhausen – Schwalmstadt (Sa., 16.30 Uhr). Wenn man im Keller steht, sollte die Stimmung in der Mannschaft nicht auch noch so tief sinken. Daher versucht TuSpo-Trainer Patrick Gries nach dem 1:3 in Homberg viel Lockerheit in den Trainingsalltag zu bringen. Am liebsten wäre ihm, wenn seine Spieler mental so gegen Schwalmstadt auftreten würde: „Locker-flockig gegen den Tabellendritten auflaufen.“ Warum nicht! Schließlich hat der 1. FC zuletzt dreimal in Serie gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte verloren. In Mengeringhausen ist allerdings die „Seele“ des FC-Spiels, Vedran Jerkovic, wieder dabei.

Gries wählt die Rolle des Stimmungsaufhellers auch deshalb, weil einige TuSpo-Spieler ihrer Normalform hinterherlaufen, „sich darum aber zu sehr den Kopf machen“. Um den Weg aus der Krise zu finden, „müssen alle wieder an ihr Leistungsniveau herankommen, dafür benötigen wir Wille und Einsatzbereitschaft.“.

Goddelsheim/Münden - Homberg (So., 15 Uhr, Münden). „Wir haben im letzten Jahr nur einen Punkt gegen Homberg geholt. Auch deshalb ist klar, dass es ein sehr schwereres Spiel wird, egal, wo Homberg gerade in der aktuellen Tabelle steht“, sagt SG-Trainer Jens Fresen, der von einer Pflichtaufgabe gegen die auf des Gegners Platz überhaupt erst einmal in dieser Saison siegreichen Gäste nichts hören.

Fresen weiß: „Wenn wir den Kampf nicht annehmen, nicht laufen und die einfachen Grundtugenden abrufen, wird es auch am Sonntag in Münden nichts.“ Wenn es doch was wird, würde die SG ihren Vorsprung auf den FCH im besten Fall von jetzt acht auf elf Zähler vergrößern. Zwar steckt sie nicht akut im Abstiegskampf, befindet sich als Rangneunter aber auch nicht in der Komfortzone der Tabelle.

Die Homberger zeigten zuletzt Moral, bezwangen im Abstiegsduell mit 3:1 den TuSpo Mengeringhausen und sehen wieder Land. „Vielleicht haben wir Glück, dass Homberg noch etwas schwere Beine vom Hessenpokalkracher gegen Verbandsligist Dörnberg vom Mittwoch hat“, sagt Fresen. Die Mannschaft von Florian Seitz unterlag deutlich mit 1:6. Als Einladung sollten die Gastgeber schließlich die Tatsache begreifen, dass die Effzestädter mit 34 Gegentoren die schwächste Defensive der Staffel haben.

Keine große Veränderung im Kader der SG

Der Kader für Sonntag wird weitgehend so aussehen wie beim 1:3 in Baunatal. Steffen und Daniel Butterweck fallen weiter aus. Max Steger ist zu Beginn der Woche wieder ins Training eingestiegen, „wird aber für Sonntag keine Option sein“, sagt Trainer Fresen. Ofen ist ein Einsatz von Niklas Göbel, der möglicherweise arbeiten muss.

In Baunatal stand der junge Felix Vesper im Lichtenfelser Tor. Die Erklärung laut Fresen: „Manuel Mitze muss am Knie operiert werden, so dass er frühzeitig in die Winterpause geht. Felix Vesper wird dafür ins Tor rücken.“

Stark ersatzgeschwächt reisen die Gäste nach Münden. Trainer Seitz muss neben Torhüter Hans-Jürgen Hypscher noch Julian Hog, Alexander Depperschmidt, Hannes Seitz und Marvin Schmidt ersetzen. Dagegen können Nick Körber und Alexej Herbold am Sonntag wieder auflaufen.

Besse – Korbach (So., 15 Uhr). Uwe Tenbusch hat diese Woche Extra-Training angesetzt. Der Gegenstand: Torabschluss. Anlass gab dem Trainer des TSV/FC das Missverhältnis zwischen herausgespielten Chancen und erzielten Treffern beim 1:0 über Schauenburg. Spielerisch soll sein Team gern an diese Leistung anknüpfen, wir müssen unsere Torchancen aber konsequenter nutzen“.

Beim Mitaufsteiger Besse rechnet Tenbusch mit einer „schwierigen Aufgabe“. Der Rangzehnte hat seit der Rückkehr von Trainer Andreas Wenderoth vor einem Monat nicht mehr verloren und zuhause Schwalmstadt und Baunatal geschlagen. Der Kader der Gäste ist bis auf Fabian Jaslar (Fußverletzung) so weit komplett; Elias Mayer hat wieder trainiert, er soll zumindest auf die Bank. (bb, rsm, mn)

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