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Aulatal siegt und trauert

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Der Blick geht ins Leere: Aulatals Steffen Schneider (links) und Georg Muratidi gewannen zwar gegen Kerzell, es reichte aber nicht zum Aufstieg in die Gruppenliga. 
Foto: Kasiewicz
Der Blick geht ins Leere: Aulatals Steffen Schneider (links) und Georg Muratidi gewannen zwar gegen Kerzell, es reichte aber nicht zum Aufstieg in die Gruppenliga. Foto: Kasiewicz

Kirchheim. Das war bitter: Wie auch schon im vergangenen Jahr scheiterte die SG Aulatal in der Aufstiegsrunde zur Fußball-Gruppenliga Fulda. Die Mannschaft von Trainer Markus Pflanz gewann zwar 2:1 (0:0) gegen die SG Kerzell, hätte für den Aufstieg aber mit zwei Toren Unterschied siegen müssen.

Der Fuldaer Vorortklub aus Kerzell steigt somit aufgrund der besten Tordifferenz auf. Aulatal hat als Gruppenzweiter noch theoretische Chancen, dafür müsste der 1. FC Schwalmstadt allerdings am Samstag in die Hessenliga aufsteigen.

Gut eine Stunde lieferten sich beide Mannschaften vor 700 Zuschauern in Kirchheim eine ausgeglichene Partie ohne nennenswerte Torchancen. Durch einen umstrittenen Elfmeter nach Foulspiels von Aulatals Torhüter Fabian Lepper an Gästestürmer Dominik Günther gingen die Gäste durch Kerzells Spielertrainer Heiko Rützel in Führung (64.). Aulatal steckte jedoch nicht auf und wurde belohnt.

Innerhalb von zwei Minuten drehten Daniel Naumann mit einem Distanzschuss (73.) und Bogdan Corocaju per Kopfball (75.) die Patie. Es begann eine Schlussphase, die es in sich hatte: Aulatal drängte vehement auf den entscheidenden dritten Treffer, schwächte sich jedoch durch die Platzverweise für Paul Kozik (88. Gelb/Rot), Georg Muratidi (90. Gelb/Rot) und André Honstein (90. Rot). Selbst mit nur acht Mann ergab sich in der vierten Minute der Nachspielzeit die große Chance zum 3:1: Aus dem Gewühl heraus schoss Aulatals Corocaju den Ball aus kurzer Distanz über das Gästetor.

„Wir haben ein gutes Spiel gemacht und alles gegeben. Entscheidend war die Niederlage in Müs, wo wir haufenweise Chancen vergeben haben“, sagte nach dem Schlusspfiff ein geknickter Aulataler Moritz Wernick, der jetzt im nächsten Jahr wohl einen neuen Anlauf nehmen muss.

Von Bernd Krommes

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