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Den Defensivriegel knacken: ESV Hönebach erwartet die SG Schlüchtern

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Von: Rainer Henkel

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Enge Ballführung: Hönebachs Kilian Krüger (rechts), hier in einer Szene aus dem Kreispokalfinale, das der ESV am Ostersamstag gegen A-Ligist SG Nentershausen/Weißenhasel/Solz – hier mit Elias Nölke – gewann.
Enge Ballführung: Hönebachs Kilian Krüger (rechts), hier in einer Szene aus dem Kreispokalfinale, das der ESV am Ostersamstag gegen A-Ligist SG Nentershausen/Weißenhasel/Solz – hier mit Elias Nölke – gewann. © Alicia Kreth

Mit der Partie gegen die SG Schlüchtern geht für die Gruppenliga-Fußballer des ESV Hönebach die Saison weiter. Anpfiff auf dem Sportplatz an der Autobahn ist am Sonntag um 15.30 Uhr.

Hönebach – Die Schlüchterner reisen zwar mit der Empfehlung eines torlosen Unentschiedens gegen die SG Eiterfeld/Leimbach vor 14 Tagen an, haben allerdings auch in ihrem einzigen weiteren Pflichtspiel in diesem Jahr, einem 0:1 bei der SG Aulatal, nicht getroffen.

Für die Hönebacher ist die Partie nach dem 1:0 gegen Großenlüder, dem 2:2 bei Freiensteinau und dem 3:1 in Hosenfeld bereits der vierte Auftritt nach der Winterpause. Trainer Tino Jäger ist mehr als zufrieden: „Drei Spiele bisher, zweimal davon auswärts, daraus sieben Punkte – das ist eine tolle Ausbeute. Und es zeigt, dass wir mithalten können.“ Die vier neuen Gegner in der Staffel, so betont Jäger nicht zum ersten Mal, seien schließlich die vier Spitzenteams aus der Parallelgruppe.

„Wir sind gefestigt“, stellt er weiterhin fest. „Wir haben 15 bis 16 Spieler, die in der Gruppenliga mühelos mithalten können. Unser Kader ist stark.“

Er warnt trotzdem vor den Schlüchternern. „Es ist wahr, dass sie noch kein Tor geschossen haben dieses Jahr. Aber sie kassieren eben auch kaum welche.“ Stimmt: In der Vorrunde mussten die Gäste in 16 Spielen zwölf Gegentore hinnehmen. In der bereinigten Rückrundentabelle bleiben davon vier aus acht Partien übrig – die Gastgeber müssen einen ordentlichen Defensivriegel knacken.

Trotzdem gehe der ESV mit Selbstbewusstsein in das Duell. Jäger: „Natürlich wollen wir unser Heimspiel gewinnen und unseren Zuschauern auch etwas bieten.“

Im Pokalfinale gegen die SG Nentershausen/Weißenhasel/Solz vor Wochenfrist, das der ESV mit 3:0 gewann, hatte der Trainer den kompletten Kader zur Verfügung. Andreas Jäger und Marius Bommer haben nach Verletzung beziehungsweise Erkrankung nach wie vor Trainingsrückstand.

Und derzeit sei es eben jederzeit möglich, dass weitere Akteure aufgrund von Corona kurzfristig ausfallen. Gut möglich dann, dass Jäger, wie vor der Rückserie angedeutet, jüngeren Spielern – aus der Not geboren – eine Chance gibt.

Prognosen über den weiteren Saisonverlauf lässt sich Tino Jäger allerdings nicht entlocken: „Wir werden noch Spiele verlieren, wir werden aber auch noch manchem ein Bein stellen“, kündigt der Trainer an. (Rainer Henkel)

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