Gruppenligist FC Ederbergland II setzt sich gegen SG Laubach durch

Steuerte seinem Team beide Treffer bei: Ederberglands Iori Shintani (links), hier gegen den Laubacher Patrik Leschat. Foto: zhw

Allendorf-Eder. Der FC Ederbergland II ist erfolgreich aus der Winterpause gestartet: Trotz eines nicht gänzlich überzeugenden Auftritts reichte es gegen die SG Laubach/R./W. zum Sieg.

Nach 90 Spielminuten stand am Sonntag ein 2:1 (2:1) auf dem Papier, wodurch die Mannschaft von Marco D’Ambrosio das Polster zu den Abstiegsplätzen weiter vergrößerte.

Statt eines nicht unüblichen vorsichtigen Abtastens zu Beginn gab es in diesem ersten Spiel der Rückrunde sofort ab Anpfiff „Fußball furios“ an der Beetwiese. Denn die Spielgemeinschaft ging bereits wenige Sekunden nach dem Anstoß durch Marco Wiemken in Führung (1.). Nahezu postwendend sorgte Ingo Miß mit seinem Treffer zum 1:1 wieder für einen ausgeglichenen Spielstand (2.). In der Folge waren beide Teams bemüht darum, das Spiel zu beruhigen. Erst als Carlos Arsenio den auffälligen Iori Shintani mit einem klasse Zuspiel in Szene setzte, entstand neuerliche Torgefahr (10.). Der Japaner scheiterte jedoch an Carsten Hensel im Tor der Gäste. Wiederum war es der wieselflinke Stürmer, der beim Nachsetzen gegen Carsten Hensel bloß einen einzigen Schritt zu spät kam (36.).

Owik Sajdajan scheiterte in der 40. Minute mit seinem Flachschuss aus halbrechter Position, der nur knapp am langen Pfosten vorbei zischte. Nur eine Minute später belohnte sich der FCE dann aber, als Shintani eine Flanke von Ingo Miß mit der Brust abtropfen ließ und so per Dropkick zum 2:1 verwandelte (41.).

Nach dem Pausentee zogen sich die Gastgeber weitestgehend zurück und warteten ab, was die Gießener entgegenzusetzen hatten. „Wir sind couragiert aufgetreten und haben genug Chancen gehabt“, sagte SG-Trainer Peter Antschischkin. Wirklich zwingende Chancen wurden es jedoch erst, nachdem sich Sajdajan einen unnötigen Platzverweis einfing, als er sich über seine gelbe Karte wegen Foulspiels noch so lange beschwerte, bis daraus Gelb-Rot wurde (65.). Marco Semmler (80.), der frei vor Julian Hilbert den Ball nicht traf, oder Henrik Keller mit seinem Lattenkracher (85.) hätten noch für den Ausgleich sorgen können.

„Wir hatten einen sehr robusten Gegner, der bei Freistößen immer gefährlich war“, sagte Shintani und fügte an: „Aber alleine ich hätte noch mehr Tore schießen müssen.“

Von Christoph Heuser

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