Fußball-Gruppenliga Gießen/Marburg

Nach Urteil des Sportgerichts: Buchenau muss vier Spiele wiederholen

Buchenau. Fußball-Gruppenligist FSV Buchenau bekommt in der Restrunde Terminstress. Vier Partien der „Lahnlustler“, die sich momentan als Tabellenzehnter platzieren, wurden neu angesetzt.

Betroffen sind die Spiele gegen den VfB Wetter, Tus Naunheim, FSG Homberg/Ober-Ofleiden und TSG Wieseck, in denen Buchenau insgesamt acht Zähler geholt hatte.

Hintergrund ist, dass der FSV in den betreffenden Partien den Spieler André Neumann einsetzte, für den eine irrtümlich erteilte Spielberechtigung vorlag. Den mittlerweile gesperrten Akteur hatte der FSV Buchenau ohne Wissen um dessen fehlende Spielberechtigung – und daher unverschuldet eingesetzt, wie das zuständige Sportgericht in seiner Sitzung vom 9. Oktober in Grünberg urteilte (wir berichteten). Die Buchenauer Gegner plädierten auf „Neuansetzung“ und bekamen Recht.

„Wir wollen nicht grundsätzlich dem FSV Buchenau schaden, zu dem wir ein gutes Verhältnis pflegen. Uns geht es allein um das Recht“, betonen die Vorstandsmitglieder Alfred Siegl (TuS Naunheim) und Dieter Brössel (VfB Wetter) auf Nachfrage dieser Zeitung.

Lothar Dönges vom FSV Buchenau zeigt Verständnis für die Anträge der Konkurrenz: „Das hätten wir im umgekehrten Fall möglicherweise auch gemacht. Wir haben dies zu respektieren“, betont Dönges. Profiteur der Neuansetzungen könnte bei entsprechenden Spielausgängen der FC Ederbergland II sein, der analog den Buchenauern, Naunheimern und Hombergern ebenfalls im Kampf gegen den Abstieg steckt. (bf)

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