Fußball-Gruppenliga: FCE-Reserve unterliegt mit 1:3 gegen Tabellenfünften Waldgirmes II

Nichts zu holen für Ederbergland II

Iori Shintani

Battenberg. Für die Fußball-Hessenliga-Reserve des FC Ederbergland gab es am Samstag auf dem Allendorfer Kunstrasenplatz nichts zu holen.

Die Mannschaft um Trainer Marco D’Ambrosio ließ sich in der Gruppenliga Gießen/Marburg durch drei Treffer vom Waldgirmeser Mario Schappert schon vor der Pause den Schneid abkaufen und verlor verdient mit 1:3.

FCE-Coach D’Ambrosio attestierte seinem Team zwar die geforderte Trotzreaktion auf die Leistung zur Vorwoche, musste aber von der Seitenlinie mit ansehen, wie sein Team Ostergeschenke in Form von drei Toren verschenkte – an eine Gastmannschaft, die sich am Ende als abgezockter erwies. Beim 0:1 durch Gästeangreifer Mario Schappert (17.) stand die FCE-Defensive genauso Spalier wie beim 2:1 Führungstreffer der Lahnauer wiederum durch Schappert (33.). Hier profitierte der Blondschopf aber auch von einem genialen Rückpass des quirligen Mazlum Celik von der Grundlinie in den Strafraum.

Der 1:1-Ausgleichstreffer keine 60 Sekunden nach der Gästeführung durch Benjamin Wolf (18.) war somit schon schnell wieder Makulatur. Knapp zehn Minuten vor dem Halbzeitpfiff hatte FCE-Torwart Julian Hilbert einen folgend schweren Aussetzer: Nach einem harmlosen Rückpass von Mercan Atakan wollte er den heraneilenden Gästeakteur Daniel Roskosz umspielen, dieser aber roch den Braten, luchste ihm gekonnt das Leder ab und Hilbert traf statt Ball nur den Mann. Den fälligen Strafstoß verwandelte Schappert mit seinem dritten Treffer sicher zur Gästeführung (36.). „Meine Mannschaft ist nach der Niederlage letzte Woche heute mit einem anderen Gesicht aufgetreten, aber bei so drei Ostereiern war es schwer, das Spiel noch zu drehen. Zudem war Waldgirmes im Umschaltspiel besser“, wusste D’Ambrosio.

In der zweiten Hälfte verwalteten die Gäste das Ergebnis geschickt und mussten sich eigentlich nur den Vorwurf gefallen lassen, mit ihren wenigen, aber gut herausgespielten Chancen sehr fahrlässig umgegangen zu sein. Während beim FCE einzig Iori Shintani ein ums andere mal sein Können aufblitzen ließ, konnte sich Angreifer Manuel Todt an diesem Tag gegen die starken Lahnauer Innenverdeitiger René Heuser und Fabian Pötzel nicht in Szene setzen, agierte zudem in einigen Situationen sehr unglücklich. Foto: nh

Von Ralf Feuring

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