Fußball-Gruppenliga Gießen/Marburg: Ederbergland II mit 2:1-Sieg gegen Buchenau

Wissemann dreht Partie

Da schlägt’s ein: Robin Wissemann vom FC Ederbergland erzielt per Kopf das 1:1 gegen Buchenau, Torhüter David Günther kann nicht mehr eingreifen. Foto: Kaliske

Allendorf. Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung hat sich der FC Ederbergland II in der Fußball-Gruppenliga mit 2:1 (0:1) gegen Buchenau durchgesetzt. Beide Treffer gingen auf das Konto von Robin Wissemann.

Die FCE-Reserve ging verstärkt an den Start: Ederberglands Trainer Marco D’Ambrosio konnte in dem wichtigen Spiel aus dem Vollen schöpfen und bot mit Marco Kovacevic, Carlos Arsenio, Robin Wissemann und Iori Shintani gleich vier Akteure aus dem Hessenligakader auf.

Der quirlige Shintani war es auch, der mit zwei Warnschüssen (12./24.) für Gefahr sorgte. Die Gäste brauchten eine halbe Stunde, um ins Spiel zu finden – Enrico Zucca mit zwei Standards (32./34.) scheiterte.

Der erste sehenswerte Angriff wurde über Hoang Duc Nguyen mit schönem Zuspiel auf Jonas Braun eingeleitet, der mit einem präzisen Flachschuss FCE-Keeper Julian Hilbert zum 0:1 überwand (38.). Shintani fand dagegen nach schöner Einzelleistung in Gästetorwart David Günther kurz vor der Pause seinen Meister.

Nach dem Wechsel scheiterte der eingewechselte Gästespieler Alexander Hahn zunächst am Aluminium (50.) und keine 60 Sekunden später strich ein Buchenauer Fernschuss knapp übers Tor.

Danach spielte aber nur noch Ederbergland und erhöhte spürbar den Druck. Nach etwas mehr als einer Stunde brachte Jan Dreher einen Eckstoß in den Strafraum, Robin Wissemann stieg am höchsten und bugsierte per Kopfball das Leder zum 1:1-Ausgleich über die Linie (63.)

Buchenau überließ nun der Heimelf das Kommando und zwangsläufig fiel der Führungstreffer für die Gastgeber: Iori Shintani setzte sich energisch auf der linken Angriffseite durch, seinen Schuss konnte Torwart Günther nur abwehren und Robin Wissemann staubte ab – 2:1. Danach verwaltete die Ambrosio-Elf das Spiel nur noch, was fast nach hinten los gegangen wäre. Denn: Den Gästen stand in der Nachspielzeit nach Freistoß von Yassin Koyunlu und Kopfball von Denis Müller das Aluminium im Weg zum Ausgleich.

Marco D’Ambrosios kurzes Fazit nach dem Spiel: ,, Es war kein schönes Spiel, aber sechs Punkte aus den letzten zwei Spielen – was will man mehr?“, zeigte er sich mit der Punkteausbeute zufrieden.

Von Ralf Feuring

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