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Frühe Überzahl nicht in Sieg umgemünzt: Goddelsheim/ Münden 0:0 bei Eintracht Baunatal

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Fußballspieler dribbelt mit dem Ball
Gehörte zu den SG-Spielern, die mehrfach nicht am starken Baunataler Keeper Maik de Coster vorbei kamen: Raoul Mitze © bb

Die SG Goddelsheim/Münden gehörte am Sonntag zu den ganz wenigen Mannschaften, die mit einem Punktgewinn beim Gruppenliga-Aufstiegsfavoriten Eintracht Baunatal haderten.

Großenritte – Es war der Klassiker „Vor dem Spiel hätten wir das unterschrieben...“ Nach dem Spiel, das 0:0 endete, mussten die Goddelsheimer und Mündener quittieren, dass die Nullnummer eigentlich zu wenig war, wenngleich der Punktverlust den Baunatalern mehr schadet. „Das ist schon schade. Wir hätten hier gewinnen können, haben aber die Chancen nicht genutzt“, sagte SG-Sprecher Ulli Grosche.

Schon beim 0:1 im Hinspiel lag eine Überraschung in der Luft. Gestern erst recht. Denn noch keine Viertelstunde war auf dem ungemähten, holprigen Rasen gespielt, als die Lichtenfelser bereits mit einem Mann Überzahl agieren durften. Abdullah Al Omar kam im Sechzehner zu Fall, der Schiedsrichter sah aber kein Foul von Gästetorwart Manuel Mitze – was Al Omari erregte. Der Torjäger sah eine Gelbe Karte, gefolgt von einer zweiten, weil er des Reklamieren nicht aufgab (13.).

Bärenstarker Baunataler Torhüter Maik de Coster

Als wäre nichts gewesen, ging es für beide Teams weiter. Der gastgebende Tabellenzweite versuchte auch in Unterzahl im Vorwärtsgang zu bleiben. Goddelsheim/Münden mochte nicht in die Rolle des Spielmachers schlüpfen. Gleichwohl kreierte der Gast etwas mehr Torszenen. Raoul Mitze und Mirco Grosche vergaben zusammen eine Handvoll Chancen, bei der dicksten scheiterte Marco Vesper aus dem Gewühl aus fünf Metern an Maik de Coster. Der Torhüter war der beste Mann der Eintracht, weil er vor allem in der zweiten Halbzeit einen Sieg der Lichtenfelser verhinderte.

Baunatal selbst wusste zunächst durch Fernschüsse zu gefallen, unter anderem bekam bei Andreas Bürgers Flatterball Manuel Mitze so gerade noch den Oberarm an den ball (22.). Er rettete auch gegen Kevin Kutzner (42.)

Nach der Pause bekam die Eintracht etwas Oberwasser bis etwa zur 70. Minute, strahlte aber laut Grosche nicht die ganz große Gefahr aus. Die Gäste versuchten, die Freiräume zu nutzen, fanden aber in de Coster ihren Meister: Als Raoul Mitze allein bzw. frei vor dem Keeper auftauchte (60., 85.), und auch als Mirco Grosche nach Doppelpass mit Mitze abzog (74.),. Als die SG mit drei gegen eins einen Konter lief, geriet der Pass von Mitze auf Benny Wendel etwas zu ungenau (83.), und die Nullnummer nahm Gestalt an. (schä)

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