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Goddelsheim/ Münden geht trotz Niederlage zufrieden in Winterpause

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Von: Dirk Schäfer

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Dave Jagelski lässt die Goddelsheimer Raoul Mitze (links) und Philipp Rothe aussteigen
Ab durch die Mitte: Dave Jagelski lässt die Goddelsheimer Raoul Mitze (links) und Philipp Rothe aussteigen. © Joachim Hofmeister

Pflichtsiege gibt es so manche im Fußball. Seit der FSV Wolfhagen in der Gruppenliga 1 spielt, gibt es auch Pflichtniederlagen.

Wie alle anderen Mannschaften ist es am Ende des Jahres auch der SG Goddelsheim/Münden nicht gelungen, dem souveränen Spitzenreiter beizukommen. Mit 0:4 fiel die Pflichtpleite morderat aus. „Es hätte uns auch schlimmer treffen können“, sagte SG-Vorstand Karl-Reinhard Grosche, der sich nach 90 Minuten bestätigt fühlte in seiner Ansicht, dass das Wolfhager Sturmduo Tjarde Bandowski/Timo Wiegand das „klar stärkste der Liga“ ist.

Bis die Lichtenfelser mal stürmten, verging eine Weile. In der 58. Minute notierte man im Kopfball des eigentlich nur für Notfälle mitgereisten Steffen Butterweck knapp über die Latte die erste gute SG-Szene. Der Notfall war eingetreten, als Marco Vesper schon nach 20 Minuten angeschlagen weichen musste.

Goddelsheim/Münden legt Respekt erst spät ab

Da führte der kreative FSV bereits: Tjarde Bandowski traf nach Schnittstellenpass nachknapp 180 Sekunden. Und legte nach 26 Minuten nach Flanke von Oliver Schweitzer das 2:0 nach. Kompagnon Wiegand vergab zwei dicke Chancen, kurz vor und nach der Pause rettete zudem der Pfosten für die Gäste, die lange Zeit mit zu viel Respekt vor dem Tabellenführer auftraten.

Als Wiegand von halblinks ins lange Eck traf (51.), legte Goddelsheim/Münden die Zurückhaltung ab, bekam mehr Zugriff und Spielanteile. Mirco Grosche (60.) und Robin Pieper (865.) zielten bei ihren Chancen etwas zu hoch. Auch bei der besten SG-Szene inklusive schönsten Spielzug blieb das Ehrentor verwehrt, als Jannik Guntermann bei einem Konter Mirco Grosche bedient hatte, aber Sebastian Schmidt im FSV-Tor klasse parierte (73.).

Die Heimelf selbst hätte mehrfach nachlegen können, verzog aber oder scheiterte an Felix Vesper im Gästekasten. Erst kurz vor Schluss das 4:0 – Eike Stracke wurde angeschossen, und Tjarde Bandowski – Bruder Malte wirkte diesmal nicht mit – verwandelte den Elfmeter zum Endstand (88.).

„Wir gehen zufrieden in die Winterpause, in der sich hoffentlich die vielen Verletzten wieder heranarbeiten können“, so die Grosche‘schen Schlussworte. „Das war wirklich eine traumhafte Halbserie“, freute sich der Wolfhager FSV-Vorsitzende Harms Böttger über die eindrucksvolle Ausbeute von 16 Siegen und nur einem Unentschieden seiner Mannschaft, die in dieser Halbserie die Liga dominierte. (schä)

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