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Gruppenliga: Goddelsheim, Wildungen und Altenlotheim treffen auf Gegner, bei denen es derzeit läuft

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Den einen Tick früher am Ball will Johannes Süring (rechts) mit den Bad Wildungern heute in Mengsberg (hier mit Jan Niklas Brandner) sein. Anders als hier im Hinspiel, aus dem diese Szene stammt – es ging 0:5 verloren.
Den einen Tick früher am Ball will Johannes Süring (rechts) mit den Bad Wildungern in Mengsberg (hier mit Jan Niklas Brandner) sein. Anders als hier im Hinspiel, aus dem diese Szene stammt – es ging 0:5 verloren. © malafo

Geruhsame Ostern wird es nicht geben für die heimischen Teams der Fußball-Gruppenliga. Heute steht ein kompletter Spieltag an, am Montag wird noch einiges nachgeholt.

Aber wenn die SG Goddelsheim/Münden und der TSV Altenlotheim ihre Doppelchance nutzen, können zumindest diese beiden nach Ostern recht beruhigt dem letzten Saisondrittel entgegen blicken.

Für die SG Bad Wildungen ist und bleibt es unruhig. Sie steht beim TSV Mengsberg einmal mehr vor einem wichtigen Spiel. Alle drei Mannschaften spielen heute um 19 Uhr. Der TuSpo Mengeringhausen hat heute frei und kann sich auf das Derby am Montag in Altenlotheim einstimmen.

Goddelsheim/Münden – Neuental/Jesberg (Hinspiel 3:5). „Die Niederlage im Hinspiel schmerzt immer noch“, bekennt SG-Trainer Jens Fresen. Nach einer Aufholjagd hatten die Lichtenfelser seinerzeit ein 3:3 erzielt, um in den letzten vier Minuten noch eine 3:5-Pleite zu kassieren. „In Neuental hatten wir zu viele Spieler, die aus einer Verletzung gekommen sind und daher keinen Rhythmus hatten“, erinnert sich Fresen nur ungern.

Das soll heute besser werden. „Diesmal sind fast alle Spieler fit und im Spielrhythmus, daher wollen wir dieses Heimspiel auch gewinnen“, so der Medebacher, der nur um den Einsatz von Philipp Rothe bangen muss.

Gast Neuental hat die letzten beiden Spiele, unter anderem in Friedrichstein, gewonnen und kletterte deshalb auf Rang acht vor die Gastgeber. Kurios: Obwohl die Schwälmer 50 Gegentreffer kassiert haben und damit die löchrigste Abwehr der gesamten Liga haben, liegen sie auf Platz vier der Auswärtstabelle (14 Punkte). SG-Coach Fresen macht seiner Elf Mut. „Ein Sieg sollte möglich sein, wenn wir mit derselben Einstellung wie gegen Schwalmstadt in das Spiel gehen.“

Mengsberg – Bad Wildungen/Friedrichstein (5:0). Die Wildunger kommen nicht aus ihrer Berg- und Talbahn heraus, dabei stünde ihrem Tabellenstand und dem Selbstvertrauen eine kleine Serie gut zu Gesicht. Vielleicht konnte die Elf von Jan Leimbach das spielfreie vorige Wochenende nutzen, um sich intensiv auf den Gang zum zuhause unbequem zu spielenden TSV Mengsberg vorzubereiten.

„Ein weiterer Tiefschlag“, sagt der SG-Trainer rückblickend auf das vorangegangene 1:2 daheim gegen Neuental/Jesberg. „Es war eine ordentliche Leistung, aber wir haben sehr unglücklich verloren“, sagt Leimbach und nennt Gründe: „fehlendes Glück, fehlende Durchschlagskraft und fehlende Qualität. Was ihm Hoffnung macht ist, dass seine Truppe nach dem Rückstand nicht eingebrochen sondern weiter angerannt ist.

Im Spiel gegen Mengsberg hat die SG nach Meinung ihres Trainers etwas gutzumachen, das Hinspiel ging mit 0:5 deftig verloren. „Wir werden da ein anderes Gesicht zeigen, haben einen guten Kader“, so Leimbach. Torhüter Mario Wörmann und Kevin Wathling kehren in den dann wieder in Bestbesetzung aufweisenden Kader zurück.

So will Leimbach, auch wenn er den TSV nach Baunatal und Wabern für die stärkste Mannschaft der Liga hält, keine kleinen Brötchen backen: „Wir haben in Altenlotheim etwas geholt, warum nicht in Mengsberg, zumal keiner mit uns rechnet. Wir können ohne Druck ins Spiel gehen.“

Edermünde – Altenlotheim (in Holzhausen/1:3). Als der SC Edermünde zuletzt auf den TSV Altenlotheim traf und 1:3 verlor – am letzten Spieltag vor der Winterpause – stand er noch ganz tief hinten drin, knapp vor dem Schlusslicht. Im neuen Jahr läuft vieles anders: Mit vier Siegen in vier Spielen gegen die direkte Konkurrenz aus Wildungen, Neuental Kirchberg und Körle hat sich der jetzige Tabellenelfte ein Sechs-Punkte-Polster auf den ersten Abstiegsplatz zugelegt und wird gegen Altenlotheim nachlegen wollen. Der Einzug ins Pokalfinale vor einer Woche (2:1 gegen Felsberg) gibt weiteren Auftrieb und bestätigt die Arbeit des neuen Trainerduos – Teame Andezion und Mike Lengemann kamen für Björn Kördel.

Die Altenlotheimer wissen, dass Punkte im Schongang vier Tage vor dem Derby gegen Mengeringhausen wohl nicht machbar sind. Trainer Robin Wissemann hofft, dass seine Elf ähnlich wie beim 3:2 gegen Kirchberg den Kampf annimmt. Fehlen wird ihm der gesperrte Rudi Hofert, während beim SCE Max Germeroth seine Sperre abgesessen hat. (bb/dv)

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