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Gruppenliga: Druck, Torwart-Debüt und die Angst vor noch mehr Nachholspielen

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Hielt im Hinspiel die meisten Bälle und den Punkt fest: Mengeringhausens Torwart Moritz Föll, den Dennis Jakob (vorn) beobachtet. Im Rückspiel gegen Hertingshausen fehlt der erkrankte A-Junior.
Hielt im Hinspiel die meisten Bälle und den Punkt fest: Mengeringhausens Torwart Moritz Föll, den Dennis Jakob (vorn) beobachtet. Im Rückspiel gegen Hertingshausen fehlt der erkrankte A-Junior. © malafo

Etwa die halbe Staffel hat vor dem 23. Spieltag der Gruppenliga 1 Stress in Sachen Klassenerhalt. Drei Waldecker Teams können diesen am Wochenende reduzieren, während die SG Bad Wildungen frei hat.

Die SG Goddelsheim/Münden und der TuSpo Mengeringhausen bekommen am Samstag (jeweils 16 Uhr) die Möglichkeit, die Anspannung auf eigenem Platz ein wenig zu lösen. Am Sonntag (15 Uhr) dann werden die übrigen Waldecker Teams geschlossen zu Fans des TSV Altenlotheim.

Mengeringhausen – Hertingshausen (Hinspiel 1:1). Nach drei „Sechs-Punkte-Spielen“ gegen direkte Konkurrenz erwartet der TuSpo einen Gegner, der als Rangfünfter guten Abstand zur „Roten Zone“ hält. Andre Gutmann hatte den TSV dort nicht unbedingt erwartet. „Es gibt Mannschaften, die gegen uns besser waren“, sagt der Spielertrainer des TuSpo mit Blick auf das 1:1 im Hinspiel.

Danach drehte Hertingshausen auf und holte aus den neun Partien seither 18 Punkte. Von der aktuellen Form des Teams von Tobias Fehr überzeugte sich Gutmann am Mittwochabend beim 0:0 in Goddelsheim, das die personell gebeutelten Hertingshäuser mit nur vier Stammspielern auf dem Platz und einem überragenden Torwart Timo Bauernschmitt erreichten. So oder so: Der TuSpo braucht den „Dreier“. Gutmann sieht nach den vier Zählern aus den jüngsten drei Partien mehr Sicherheit und Selbstbewusstsein in seinem Team. Das wolle der TuSpo am Samstag auf den Platz am Hagen bringen, der Schnee und Regen gut weggesteckt hatte. „Stand heute können wir spielen“, so Gutmann am Mittwoch.

Dem Kader hat die Absage des Spiels in Kirchberg gut getan, angeschlagene Spieler konnten regenerieren. Trotzdem kündigt Gutmann ein Debüt an: A-Junior Tom Sieslack soll das Tor hüten, weil Moritz Föll erkrankt und Daniel Roschanski im Urlaub ist. Der Trainer traut dem Jugendlichen die Aufgabe unbedingt zu, er hofft, dass dieser nicht übernervös ist, was vielleicht normal wäre. Ausfallen dürften auch Marlon Paul (erkrankt) und Aman Tesfu (privat); ob Nico Müller (Zerrung) und Philipp Schwedes (Kopfverletzung) auflaufen, ist offen.

Goddelsheim/Münden nach nur 67 Stunden Pause wieder gefordert

Goddelsheim/Münden – Schwalmstadt (3:2). Genau 67 Stunden nach dem 0:0 gegen Hertingshausen müssen die Lichtenfelser gegen einen Gegner ran, der ebenfalls am Mittwoch gefordert war. Der 1. FC steht nach dem 2:2 gegen Mengsberg in der Tabelle, bei einer Partie mehr, weiter zwei Punkte vor der SG.

Die Gastgeber hatten im Nachholspiel mehrfach das Siegtor auf Fuß und Kopf, nun können sie den „Dreier“ nachliefern. Trainer Jens Fresen hat Respekt vor dem Gast. „Schwalmstadt hat eine starke Defensivabteilung um Vedran Jerkovic, die gilt es erst mal zu knacken und dabei selbst wenig zuzulassen“, sagt er. Gleichwohl: „Wir spielen zu Hause und wollen gegen Schwalmstadt möglichst drei Punkte holen.“

Beim Personal bleibt abzuwarten, ob es die Mittwochspartie unverletzt überstanden hat. Marco Vesper musste in der zweiten Halbzeit angeschlagen vom Feld. Bei den Gästen fehlt definitiv der gesperrte Timur Ögretmen.

Altenlotheim – Kirchberg/Lohne/H. (2:1). Im Hinspiel fügte Altenlotheim der SG die bisher einzige Heimniederlage der Saison zu. Vor dem Rückspiel regnet es, und sofort fragt man sich, ob am Oberbach gespielt werden kann. Robin Wissemann hat eine klare Antwort. „Wir müssen unbedingt spielen, sonst wird es ganz eng mit Terminen“, sagt Altenlotheims Spielertrainer. „Wir haben ja teilweise drei Spieler weniger als andere Mannschaften, und dazu kommt noch das Kreispokalfinale.“

Am Sonntag sind die Gastgeber Favorit, auch weil die abstiegsbedrohte SG auf Platz 14 in zehn Auswärtsspielen bisher keinen einzigen Punkt geholt hat (Torverhältnis 7:32). „Gegen Kirchberg wollen wir unseren letzten Auftritt gegen Wildungen und natürlich die Heimniederlage gegen Kirchberg aus dem letzten Jahr wieder gut machen“, so Wissemann. Gleichzeitig würde der TSV die anderen Waldecker Teams im Abstiegskampf unterstützen.

Fehlen werden am Sonntag auf jeden Fall Torben Garthe, Florian Green (Urlaub), Markus Dippel (berufsbedingt) und Tim Backhaus mit einer Knöchelverletzung aus der Partie gegen Wildungen. Ob die erkrankten Julian Schneider und Patrick Wissemann können, bleibt abzuwarten. Wieder im Kader sind Fabian Erber und Raphael Menkel sowie nach abgelaufener Sperre Nico Backhaus. (bb, mn)

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