Abstiegsduell: SG verliert 1:2 trotz 1:0-Führung

Alexander Schenk lässt den VfB jubeln

Alexander

Schrecksbach. Im Abstiegsduell der Fußball-Gruppenliga zeigte der VfB Schrecksbach Moral und drehte nach Pausenrückstand die Partie. Mit einem 2:1 (0:1) gegen die SG Beiseförth/Malsfeld hat das Team den Anschluss zum rettenden Ufer hergestellt.

SG-Trainer Markus Warmbier haderte mit dem Unparteiischen Sascha Bauer (Fritzlar), der seiner Meinung nach ein klares Handspiel eines VfB-Abwehrspielers im Strafraum übersah: „Das wäre das 2:0 gewesen und dann wäre die Partie gelaufen gewesen.“

So blieb es zunächst beim 1:0 für sein Team durch Daniel Siemon, der nach einem Molnar-Freistoß aus fünf Metern traf (22.). Eine Führung, die sich die Gäste durch eine starke Anfangsphase durchaus verdienten. Weitere Möglichkeiten vergaben Tobias Jazak, dessen 16m-Schuss VfB-Torwart Johannes Heipel glänzend parierte (14.). Zwei Minuten später düpierte Szabolcs Szaras die Schrecksbacher Abwehr, war aber im Abschluss nicht zwingend genug.

Nach dem Rückstand befreite sich der VfB. In der 25. Minute fischte SG-Torwart Pascal Vaupel einen Kopfball von Alexander Schenk aus dem Eck und verhinderte den Ausgleich. Sandor Molnar hatte mit einem Freistoß Pech, als der Ball an die Latte klatschte (45.).

Im zweiten Abschnitt forcierten die Baum-Schützlinge das Tempo und setzten Malsfeld unter Druck. Zum Matchwinner avancierte Alexander Schenk. Zunächst stand der Angreifer nach einem Freistoß goldrichtig (54.), ehe er beim 2:1 die Gästeabwehr düpierte (67.). Der folgende SG-Sturmlauf war vergeblich. „Unser Trainer hat uns zur Pause wachgerüttelt und das haben wir beherzigt“, freute sich VfB-Mittelfeldspieler Andre Petersohn. Foto: Kasiewicz

Von Uwe Verch

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