TSV Altenlotheim auf Suche nach Stabilität in der Abwehr

An den Torhütern liegt es nicht, sagt zumindest Altenlotheims Trainer: Dennis Mattersberger, hier gegen Brunslars Marco Wollmann, wechselt sich mit Mirko Ohnesorge im Tor ab. Foto: Kasiewicz

Bad Arolsen. Im Kreisderby gastiert der TSV Altenlotheim am Sonntag um 14.30 Uhr beim TuS Bad Arolsen. Während die Gastgeber mit einem Sieg die Abstiegsränge verlassen könnten, will die Backhaus-Elf am letzten Hinrunden-Spieltag der Gruppenliga nicht noch näher in die bedrohte Zone abrutschen.

Jüngst musste der TSV beim 1:2 gegen den Rangdritten TSV Mengsberg die erste Heimniederlage der Saison hinnehmen. Kämpferisch hielten die Spieler von Trainer Volker Backhaus mit, spielerisch jedoch nicht. Kreativer Spielaufbau über die Außen oder durchs Zentrum war selten zu sehen. Fällt dann, wie am vergangenen Samstag, auch der bisher elfmal erfolgreiche Torjäger Florian Heine verletzt aus, ist Altenlotheims Sturm nur noch ein laues Lüftchen.

Und die Defenisve: In den bisherigen 16 Altenlotheimer Partien stand nur bei den Heimsiegen gegen Homberg (1:0) und im Derby gegen Aufsteiger Ense/Nordenbeck (4:0) die Null. Auswärts musste die Elf in den acht Partien schon 26 Gegentreffer hinnehmen, mehr als drei pro Spiel. Dass der routinemäßige Wechsel zwischen Dennis Mattersberger und Mirko Ohnesorge im Tor, oder das Abwehrsystem mit Libero dabei eine bedeutende Rolle spielen, dem widerspricht der Trainer. „An den Torhütern liegt es ganz bestimmt nicht, auch nicht an unserem defensiven System. Es sind einfach zu viele individuelle Fehler“, beschreibt Backhaus seinen Blick auf die hohe Gegentorquote. (red)

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