Altenlotheim: Wickenhöfer kritisiert Verband wegen Punktabzug

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Immer noch über den Punktabzug verärgert: Michael Wickenhöfer, sportlicher Leiter des TSV Altenlotheim.

Altenlotheim. Der Punktabzug aufgrund fehlender Jugendspieler seitens des Hessischen Fußball-Verbandes sorgt beim TSV Altenlotheim noch immer für Unverständnis. Im Interview mit der HNA findet der sportliche Leiter Michael Wickenhöfer klare Worte.

„Ich bin emotional schon wieder auf dem höchsten Punkt. Das hat gerade mal fünf Minuten gedauert“, gibt Michael Wickenhöfer, der sportliche Leiter des Fußball-Gruppenligisten, schnell im Gespräch mit unserer Zeitung zu. Kein Wunder, denn der Bescheid über den sechs-Punkte-Abzug sorgt immer noch für viel Ärger. "Das tut richtig weh. Diese sture Haltung ist nicht nachvollziehbar. Man muss auf aktuelle Situationen und Belange eingehen und sich nicht in der Vergangenheit bewegen", so Wickenhöfer.

Dass sein Verein in Sachen Jugendarbeit geschlafen habe, lässt der sportliche Leiter so nicht stehen. "Was sollen wir tun, wenn wir keine Kinder zur Verfügung haben? Wo willst du in einem Ort mit nur noch 600 Einwohnern die Kinder herbekommen? In den Nachbarorten wildern und Unfrieden stiften? Diesen Herausforderungen muss sich der Verband stellen und darf nicht stur nach Paragraphen handeln."

Dankbar sei der TSV, dass ein anderer Verein dem TSV Jugendspieler abgeben würde, damit ein weiterer Punktabzug vermieden wird. Dennoch ist auch das eine Lösung, die nicht optimal sei. "So weit sind wir schon gekommen", verdeutlicht Wickenhöfer.

Das komplette Interview mit Wickenhöfer lesen Sie in der gedruckten Ausgabe der Frankenberger Allgemeinen vom Samstag.

 

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