Gewinner und Verlierer: Beste Hinrunde bislang für Brunslar/Wolfershausen

Meisterschaft rückt näher: Alter bringt SG Erfolge

Bild mit Symbolcharakter: Für Emin Dag (am Ball) und die SG Neuental/Jesberg läuft’s besser als erwartet. Frank Jäger und die SG Kirchberg/Lohne liegen indes ziemlich am Boden. Foto: Hahn

An der Meisterschaft von Eintracht Baunatal in der Fußball-Gruppenliga 1 gibt es kaum noch Zweifel. Für die heimischen Vertreter - angeführt von den Ex-Verbandsligisten TSV Wabern und TSV Mengsberg - geht es maximal noch um den Relegationsrang. Wir haben die Ziele der Schwalm-Eder-Vertreter vor der Saison auf den Prüftstand gestellt. Hier unsere Gewinner und Verlierer.

Gewinner

Seit dem Abstieg aus der Verbandsliga vor zwei Jahren mit dem Verlust einer ganzen Mannschaft konfrontiert, hatten die Verantwortlichen der SG Neuental/Jesberg nach dem Klassenerhalt in letzter Minute in der vergangenen Saison ein weitgehend neues Team zusammen zu stellen. Was mit vielen Akteuren aus unteren Klassen nicht ohne Risiko verbunden war. Doch die Verpflichtung von Hannes Alter als Spielertrainer und der Rückkehr von Ibrahim Zahirovic in Doppelfunktion als dessen Co. sollte sich als echter Coup erweisen. Auf dem Konto der Kellerwalder stehen bereits 28 Punkte - im Vorjahr waren es nur halb so viele. Damit liegt das Team um Torwart-Ikone Andreas Römpke bei der Mission frühzeitiger Klassenerhalt klar über Soll.

Ihre bislang beste Hinrunde spielte die SG Brunslar/Wolfershausen. Und befindet sich damit auf dem besten Weg, das angepeilte Saisonziel Klassenerhalt auch im vierten Gruppenliga-Jahr zu erreichen. „Wir sind hin- und hergerissen zwischen Erfolg und Misserfolg“, beschreibt SG-Trainer Nico Röhn den „goldenen Oktober“ seiner Elf mit vier Siegen sowie die darauf folgenden drei Pleiten. Durch den Ausfall der langzeitverletzten Yannik Grenzebach, Oleg Kunkel und Kevin Lengemann musste der kleine und junge Kader mit sieben U 21-Spielern enger zusammen rücken und tat das erfolgreich.

Mit der SG Immichenhain/Ottrau als Zwölfter stellen die heimischen Vereine den besten Aufsteiger dieser Saison. „Der Klassenerhalt sowie die Umstellung auf die neue Spielklasse soll möglichst schnell gelingen“, erklärte SG-Coach Helge Hastrich vor dem Saisonstart. Was eindrucksvoll gelang. Denn der fünften Niederlage am achten Spieltag standen in der Folge vier Siege, vier Remis und nur eine weitere Niederlage gegenüber. Dabei gelang es der Elf um Kapitän Roman Bernhardt als einem von nur drei Teams Tabellenführer Baunatal beim 1:1 einen Punkt abzuknöpfen. Auch beim 6:1 gegen Bad Arolsen imponierte der Neuling.

Von Bernd Knauff

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