Körle und Mengsberg im Verfolgerduell gefordert

Berneburgs Quote besser als Miftaris

Der Torjäger ist zurück: Körles Burim Miftari (l.), hier im Archivbild gegen Brunslar/Wolfershausens Nico Röhn, spielt mit dem FCK im Verfolgerduell am Freitag gegen Mengsberg. Foto: Haun/nh

Körle. Die wichtigste Partie am letzten Hinrundenspieltag der Fußball-Gruppenliga steigt schon heute um 19 Uhr. Der Tabellenvierte FC Körle (27 Punkte) hat den Dritten TSV Mengsberg (30) zu Gast. Einen Sieg bräuchten beide, denn die Konkurrenz von Eintracht Baunatal (44, ein Spiel mehr) und TSV Wabern (34) enteilt zusehends.

„Wir müssen Ergebnisse liefern, auch wenn wir nicht mehr in der Verfassung wie zu Saisonbeginn sind“, sagt FCK-Coach Jörg Müller. Beißen ist also die Devise, auch wenn Verteidiger Daniel Fehr (noch 3 Spiele) und Angreifer Thomas Melnarowicz (2) passen müssen. Zumindest die Lücke von Melnarowicz hat einer geschlossen, der vergangene Serie aus beruflichen Gründe meistens fehlte und der eigentlich für eine Joker-Rolle in dieser Runde auserkoren schien: Burim Miftari.

Der 34-Jährige, der 2009/2010 und 2010/11 Torschützenkönig der Gruppenliga war, kommt jetzt auf acht Treffer in lediglich 840 Minuten. „Burim weiß eben, wo das Tor steht. Als Team müssen wir aber effektiver werden“, mahnt Müller, dessen Sperre abgelaufen ist und der keine Verletzten zu beklagen hat.

Anders sieht das bei Mario Selzer aus. Mengsbergs Trainer muss auf David Fitzke und Florian Pauli (private Gründe) verzichten. Seine starken Innenverteidiger also, die zuletzt beim 2:1 in Altenlotheim überzeugten. Dafür ist Maximilian Krähling wieder da und Dardan Rama rückt aus der Reserve auf. „Das können wir gut ersetzen“, sagt der Coach und wird den gelernten Verteidiger Alexander Wesner auf der Sechser-Position lassen.

Beide Tore in Altenlotheim schoss übrigens Lukas Berneburg. Und der wandelt nach seinem ersten Doppelpack auf den Spuren von Burim Miftari. Mit sieben Treffern in nur 592 Minuten ist er aktuell sogar noch abgezockter. „Er bringt alles mit, um einer der Top-Stürmer der Klasse zu werden“, findet Mario Selzer.

Von Sebastian Schmidt

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