Sandershausen empfängt den Spitzenreiter zum Gruppenliga-Schlagerspiel

Bleibt Bosporus auf Kurs?

Stürmer unter sich: In der Vorrundenbegegnung trafen im Mittelfeldduell die Offensivspieler Omar Bayoud FC Bosporus (links) und Tobias Rühlmann im Mittelfeld aufeinander. Foto: Schachtschneider

Niestetal. Schon früh in der Restrunde der Saison 2015/16 reiht sich in der Fußball-Gruppenliga (Gruppe 2) ein Spitzenspiel an das andere. So stehen sich am Sonntag ab 15 Uhr an der Heiligenröder Straße der Tabellensechste TSG Sandershausen und Spitzenreiter FC Bosporus gegenüber.

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Beim Aufeinandertreffen beider Mannschaften in den gemeinsamen Jahren der Ligazugehörigkeit hatten es die Begegnungen in sich. Die Partie in der Vorrunde war die Einzige, die mit einem gerechten 3:3-Remis endete.

In der letzten Saison unterlag die TSG im Heimspiel verdient mit 1:3, im Vorrundenspiel hatten die Niestetaler beim 4:1-Sieg die Nase vorn. 2013/14 gewann Bosporus sein Heimspiel mit 4:3 (4:2), Sandershausen drehte in der Rückrunde den Spieß um und gewann 2:1 (0:1). START IN DIE RESTRUNDE

Sandershausen startete am Mittwoch beim VfL Kassel und verspielte dabei eine 2:0-Pausenführung. Am Ende blieb gegen den Tabellenletzten ein 2:2-Remis.

Auch Bosporus war bisher erst einmal am Ball. Beim 3:0-Erfolg gegen Grebenstein nahmen die Türken erfolgreich Revanche für die bisher einzige Saisonniederlage. Es dauerte allerdings bis weit in die zweite Hälfte, ehe sich der FC freigespielt hatte. PERSONAL

Zunächst haben die Niestetaler die Enttäuschung der Mittwoch-Begegnung gegen den VfL wegzustecken. „Wir haben uns einfach dumm angestellt“, analysiert Friedhelm Janusch und weiter: „Einfach mal wieder zu null spielen wäre wichtig.“

In der Vorrunde gelang der TSG ein 3:3-Remis, als beide Mannschaften eine Begegnung auf Augenhöhe ablieferten. „Wenn wir gegen die beste Mannschaft der Liga eine Chance haben wollen, muss die Mentalität stimmen“, fügt Janusch noch hinzu. Fehlen werden dem Trainer Neuzugang Christian Schwalm und der weiterhin gesperrte Tobias Rühlmann.

„Berufsbedingt steht uns Yusuf Malli nur noch sporadisch zur Verfügung, doch der ausgeglichene Kader kann dies Auffangen“ stellt Bosporus-Spielertrainer Parham Nasseri fest.

Was den Spitzenreiter, der in Bestbesetzung auflaufen kann, in Sandershausen erwartet, fasst er so zusammen: „Auch wenn die TSG derzeit nur Rang sechs belegt, ist es eine Mannschaft die jeden Gegner schlagen kann. Allerdings werden wir uns gut darauf einstellen.“ Statistik

VfL Kassel - TSG Sandershausen 2:2 (0:2). • Tore: Ullrich (30.), 0:2 Künkler (34./FE), 1:2 Däter (50.), 2:2 Eitel (81.).

Von Horst Schmidt

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