Gruppenliga: SG hofft auf Heimvorteil

Brisantes Derby der Verlierer

Florian

Schwalm-Eder. Das Nachbarschaftsduell zwischen Homberg und Wabern steht im Fokus der drei Nachholspiele in der Fußball-Gruppenliga.

FC Homberg – TSV Wabern (heute, 18.30 Uhr). Mit dem Makel eines Verlierers gehen die beiden Nachbarn ins Derby. Während die Gäste sich beim 1:4 in Mengsberg einem starken Gegner geschlagen geben mussten, setzte es für die Gastgeber in Bad Wildungen gar eine 0:6-Pleite. Die FCH-Spielertrainer Florian Seitz nicht den Blick für die Realität verstellt hat: „Klar, diese Niederlage schmerzt, bedeutet jedoch gleichzeitig auch eine Extraportion Motivation“. Zuvor gab es sechs Erfolge in Folge, so dass das Homberger Selbstbewusstsein nach wie vor groß ist.

Das gilt auch für den TSV, obwohl der nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Nico Langhans und Florian Korell zwei Stützen ersetzen muss. „Egal, wo die beiden Mannschaften in der Tabelle stehen, die Begegnungen waren und sind stets spannend sowie offen“, erklärt TSV-Coach Christian Leck.

SG Neuental/Jesberg – SG Brunslar/Wolfershausen (heute, 18.15 Uhr in Jesberg). Die Hausherren haben 22 ihrer 33 Punkte auf eigenem Grün eingespielt. Klar, dass die Heimstärke auch gegen den Tabellennachbarn fruchten soll. Mut macht auch der 2:0-Hinspielsieg. Und dass Trainer Jörg Schäfer mit Marika Awas inzwischen einen Spieler aus der zweiten Reihe an die Gruppenliga herangeführt hat.

Gästecoach Nico Röhn musste beim 1:1 in Ottrau am letzten Spieltag mit Sascha Wills und Leon Folwerk zwei angeschlagene Akteure sowie mit Michael Kördel einen dienstlich verhinderten Spieler ersetzen. Unklar ist, ob die drei in Jesberg wieder auflaufen können.

VfR Volkmarsen – FC Körle (heute, 18.30 Uhr). Beim Neuling trifft die Müller-Elf auf einen Gegner, der mit hoher physischer Präsenz auftritt. Und damit auf eigenem Platz erst zwei Spiele verlor. Dennoch fürchtet sich im Kader der Müller-Elf keiner vor der Reise an die hessische Landesgrenze. Hohe Kampf- und Laufbereitschaft gehören auch zu den Tugenden des FCK. Der zudem mit Marcel Riemann, Philipp Orlowski, Eugen Wagner und Tobias Scherbaum reichlich Erfahrung zu bieten hat. (zkv)

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