Eintracht Waldeck feiert ersten Sieg in 2015, Korbach gewinnt 4:1 im Topspiel

Derby geht an Bad Arolsen

Korbach. In der Fußball-Gruppenliga Kassel marschiert der TSV/FC Korbach weiter vorweg. Durch den 4:1-Erfolg beim FC Homberg und die gleichzeitige 2:2-Punkteteilung zwischen den Verfolgern Bad Wildungen/Friedrichstein und Körle machte die Büchse-Elf einen weiteren großen Schritt in Richtung Meisterschaft.

Derweil fuhr die Eintracht aus Waldeck im Heimspiel gegen Rengershausen den ersten Erfolg im neuen Jahr ein.

Homberg - Korbach 1:4 (0:3). Auch der FC Homberg bot dem Ligaprimus in heimischen Gefilden nur bedingt Paroli. Die Kreisstädter waren über die gesamte Spielzeit hinweg spielbestimmend und gingen folgerichtig früh in Führung. Jonas Will legte den Ball quer auf Jan-Henrik Vogel, der zum 1:0 für die Gäste einschoss (3.). Nach einem langen Ball von Vogel erhöhte Marcel Bangert zum 0:2 (21.). Die Entscheidung fiel schon kurz vor der Pause, als Will einen Strafstoß nach Foul an Bangert sicher zum 3:0 verwandelte (40.).

Nach der Pause lenkte Matthias Rösner einen indirekten Freistoß des FC unglücklich ins eigene Tor (50.), Spannung kam jedoch nicht mehr auf. Nach schöner Kombination über Will und Vogel traft Alexander Moor mit einem überlegtem Abschluss zum 4:1-Endstand (88.).

Korbach: Schmelter, D. Will (80. Sören Schwechel), Rösner, Müller, Fabisch, J. Will, Leibfacher, Vogel, Jan Schwechel, Bangert (82. T. Will), Hardt (75. Moor).

Waldeck - Rengershausen 2:0 (0:0). Die Eintracht landete endlich den ersten Dreier im neuen Jahr und hat den Abwärtstrend endgültig gestoppt. Mann des Tages war René Bremmer, der gleich zwei Mal mit dem Kopf erfolgreich war (54., 83.). Nach verhaltener ersten Hälfte mit spielerischen Vorteilen für die Ihlefeld-Elf hatten die Gastgeber im zweiten Abschnitt allerdings Glück, als Nihat Cemali (75.) und Fikret Pajaziti (76.) die besten Möglichkeiten ausließen.

Waldeck: Kögel - Jobs, S. Lehmann, Pudlo, Schegolew, Schlömp, R. Bremmer, Bastian Bremmer, Björn Bremmer, P. Kuhnhenn, Brauer, Weintraut, Jahn.

Bad Wildungen/F. - Körle 2:2 (2:2). Bereits zur Pause waren alle Treffer des Tages gefallen. Die SG erwischte dabei einen Start nach Maß. Jan Kramer schob nach feinem Zuspiel von Kevin Wathling freistehend zur Führung ein (6.). Kurz darauf war Kramer im Strafraum nur durch ein Foul zu stoppen. Den fälligen Elfmeter verwandelte Dominik Schneider zum 2:0.

In der Folge verpasste es Kramer, das Ergebnis in die Höhe zu schrauben, was sich rächen sollte. Wie aus dem Nichts schon Manuel Weidemann von der Strafraumkante aus spitzem Winkel zum Anschlusstreffer ein (27.), ehe Marcel Riemann das Ergebnis per Foulelfmeter egalisierte (35.). Dabei sollte es bis zum Schluss bleiben, auch weil die Döring-Elf nach den Gegentreffern ihr Konzept komplett verlor.

Bad Wildungen: Köhler, Krollpfeiffer, Vogel, J.Schneider, D. Schneider, Stöcker, Leimbach (46. Schuldt), Schwalm (46. Pehlke), Wagner (79. Laun), Wathling, Kramer. 

Bad Arolsen - Rhoden/Schmillinghausen 2:0 (1:0). Der TuS Bad Arolsen hat das Derby völlig verdient für sich entschieden. Artur Berger (10.) und Giacomo König (65.) trafen in einer spannungsarmen Partie für die Residenzstädter. „Der Erfolg ist hochverdient und hätte leicht noch höher ausfallen können“, befand TuS-Trainer Uwe Schäfer zurecht. Die Gäste durften sich bei ihrem Torwart Christian Graute bedanken, dass sich die Niederlage im Nachbarschaftsduell noch in Grenzen hielt. „Keiner unserer Feldspieler hat heute Normalform erreicht“, konstatierte SG-Coach Thorsten Hirdes.

In dem umkämpften, aber nie unfairen Derby ließen die Gastgeber vor gut 200 Zuschauern eine Vielzahl guter Chancen aus. Die Gäste dagegen enttäuschten und konnten sich über 90 Minuten hinweg nicht eine nennenswerte Möglichkeit erspielen.

Bad Arolsen: Janzen – W. Weber, Kirchner, Hampe – Sobotta, Paskal (90. Ackermann), Schwabauer, Geronimei – König (75. Fenske), Berger, Pusch.

Rhoden/Schmillinghausen: Graute – Steinbach (72. Klein), Scholz, Sterzel (85. Bangert), Delic – Siebert (58. Varlemann), Fennig, Friele, N. Melcher – M. Melcher, Sek. (zpj)

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