Fußball-Gruppenliga: Eintracht Waldeck reist als Außenseiter nach Bad Arolsen

Derby als Kaltstart für TSV

Erzielte im Hinspiel das Siegtor für Waldeck: Eintracht-Akteur Johann Brauer (links), hier gegen Dennis Vogel (SG Brunslar). Foto:  Kares

Bad Arolsen/Waldeck. Von der Spielpraxis her steht das Derby zwischen dem TuS Bad Arolsen und der Eintracht Waldeck unter ganz verschiedenen Vorzeichen. Während die Gastgeber bereits zweimal in Aktion waren, fielen alle angesetzten Partien der Ihlefeld-Elf aufgrund der schlechten Witterung sprichwörtlich ins Wasser. Doch diesen Sonntag wird definitiv gespielt. Auf dem staubigen Hartplatz beim TuS Bad Arolsen (Anstoß: 15 Uhr). Für die Eintracht stellt das Waldecker Duell also auch die erste Standortbestimmung des Jahres dar.

TuS-Coach Uwe Schäfer stimmen die jüngsten Ergebnisse seines Teams positiv. „Die Unentschieden gegen Homberg und Schrecksbach waren okay, wobei wir letzte Woche zwei Punkte hergeschenkt haben“, verweist er nochmal auf das Gastspiel beim VfB. Ob sein Team aufgrund der bereits bestrittenen Begegnungen einen Vorteil hat, hält Schäfer für schwer einzuschätzen. „Das bleibt abzuwarten. In jedem Fall reisen die Waldecker mit einer ordentlichen Portion Euphorie an. Sie haben als Aufsteiger bisher eine tolle Runde gespielt“, stellt sich der TuS-Trainer auf eine intensive Partie ein. Gerade die Offensive um Torjäger Dennis Kuhnhenn gilt es auszuschalten. „Wir sind vorbereitet und wollen es besser machen als im Hinspiel, als wir durch viele vergebene Chancen mit 0:1 verloren“, peilt Schäfer mit seinen Schützlingen den „Dreier“ in heimischen Gefilden an. Bei diesem Unterfangen steht ihm der komplette Kader zur Verfügung. Auch die angeschlagenen Tom Kuhaupt und Eduard Weber werden wohl einsatzbereit sein. (zpj)

Gerade einmal fünf Punkte trennen die neuntplatzierten Residenzstädter von den Ihlefeld-Schützlingen, die aktuell Rang sieben belegen. Doch nicht nur ob des mangelnden Spielrhythmus sieht Eintracht-Coach Jürgen Ihlefeld sein Team in der Rolle des Außenseiters. „Uns fehlt es nach wie vor erheblich an Automatismen. Die Voraussetzungen sind ungünstig“, hadert der 52-Jährige, der sich noch gut an damalige brisante Derby-Duelle gegen die Arolser in der Kreisoberliga erinnert: „Es gab die eine oder andere interessante Partie“, so Ihlefeld weiter.

Selbstverständlich wolle seine Truppe mit einem vernünftigen Ergebnis nach Hause fahren und werde hierfür alles geben. So wie im Hinspiel, als ein knapper 1:0-Sieg zu Buche stand. Ob das indes auf dem für die Eintracht ungewohnten Hartplatz in Arolsen gelingt, bleibt vorerst abzuwarten. (kf)

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