Fußball-Gruppenliga: Altenlotheim empfängt Bad Wildungen - Video auf hna.de

Das Derby als Spitzenspiel

Torjäger in Galaform: Florian Heine (TSV Altenlotheim, links), hier gegen Sebastian Scholz (Rhoden/Schmillinghausen) will seine Treffsicherheit auch im Spiel gegen Bad Wildungen/Friedrichstein unter Beweis stellen. Foto: zka

Altenlotheim. Ein Derby unter besonderen Vorzeichen steigt am Sonntag in Altenlotheim, wenn der heimische TSV als derzeitiger Dritter den Zweitplatzierten Bad Wildungen/Friedrichstein empfängt.

Bei einem Sieg wäre der TSV endgültig im Rennen um den Aufstiegsrelegationsplatz angekommen.

Das hat sich die Elf von Trainer von Michael Mohr dank der jüngsten Siegesserie verdient, nach dem 6:1-Kantersieg über Schrecksbach unter der Woche ist das Team dicht an die Badestädter herangerückt. „Die Tabelle täuscht zurzeit etwas, da Körle und die Bad Wildunger noch mehr Nachholspiele haben als wir“, relativiert Mohr die Ausgangssituation ein wenig. Allerdings weiß er auch: Sein Team überzeugte zuletzt auf ganzer Linie und ist seit sieben Begegnungen verlustpunktfrei.

„Wir haben einen Lauf und wollen diesen auch gegen Bad Wildungen fortsetzen, um in Sachen zweiter Platz vielleicht noch etwas reißen zu können“, schielt der Trainer der Oberbach-Elf noch nach oben. Dass sein Team das Zeug dazu hat, zeigte es in den vergangenen Wochen. „34 Tore in sieben Spielen sind natürlich eine Hausnummer. Florian Heine würde zurzeit wohl auch mit verbundenen Augen treffen“, scherzt Mohr hinsichtlich des Viererpacks und der momentan imposanten Treffsicherheit seines Akteurs unter der Woche.

Die SG Wildungen/F. hat derzeit den Rang zur Aufstiegsrelegation inne und will diesen natürlich bis zu Saisonende nicht mehr abgeben. Am Sonntag trennten sich Jan Kramer und Co. 2:2 gegen den FC Körle und waren zudem noch am Donnerstagabend in Waldeck beim Derby gefordert. „Die längere Ruhepause ist mit Sicherheit kein Nachteil für uns“, vermutet Mohr hinsichtlich des derzeit engen Spielplans der Gäste.

Im Verfolgerduell kehren die unter der Woche verhinderten Sven Penzenstadler, René Kleinhans und Kenneth Schmidt zurück in den Kader. Ein Fragezeichen steht dagegen noch hinter dem Einsatz von Nils Backhaus (Leistenzerrung). Bad Wildungens Trainer Daniel Döhring kann auf die Akteure aus der Körle-Partie zurückgreifen.

Von Jan Pohlmann

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