Gruppenliga: Rengershausen fordert Eintracht als souveränen Herbstmeister heraus

Derbyzeit in Baunatal

So war es in der Gruppenliga-Saison 2013/2014: Eintracht-Spieler Jan Kraus (links) kämpft mit dem Rengershäuser Sebastian Kiefer um den Ball. Foto:  Fischer/nh

Kassel. Kaum ist die Vorrunde der Saison 2015/2016 Geschichte, schon steht wieder das Baunataler Derby zwischen dem Tuspo Rengershausen und dem souveränen Herbstmeister Eintracht Baunatal in der Fußball Gruppenliga (Gruppe 1) an. Die Partie wird am Sonntag um 14.45 Uhr am Rengershäuser Waldsportplatz angepfiffen.

DER BLICK ZURÜCK

Nicht immer in den letzten Jahren spielten die Mannschaften in der gleichen Liga. Wenn es aber doch der Fall war, hatte zumeist die Eintracht aus Großenritte die Nase vorn. Letztmals gelang dem Tuspo beim 3:3 in Großenritte wenigstens ein Punktgewinn in der Saison 2010/11, als beide Team in der Gruppenliga 2 aufeinandertrafen. Auf Seiten der Großenritter stand Robert Scheiter als Trainer an der Seitenlinie, Stavros Tsawaris leitete die Geschicke der Rengershäuser. Zweifacher Tuspo-Torschütze war übrigens der heutige Vollmarshäuser Mahmut Baksoy.

DIE VORRUNDE

Nach holprigem Start – mit einer völlig umgekrempelten neuen Mannschaft – stabilisierte sich das Rengershäuser Team um Neu-Trainer Tuncay Aral, belegte am 14. Spieltag sogar den fünften Platz, ehe zwei Niederlagen und ein Remis zum Abschluss die zwischenzeitlich gute Bilanz verwässerten. Derzeit belegt das Team Rang acht.

Die Eintracht hingegen dominierte von Beginn an die Liga, übernahm am zweiten Spieltag die Spitzenposition und gab diese nur am am 3. und 4. Spieltag wegen der schlechteren Tordifferenz ab. Mit sieben Punkten Vorsprung auf Verfolger Wabern thront die Mannschaft auf Platz eins der Tabelle.

DIE TORJÄGER

Interessantes am Rande: Zum Derby treten mit Niels Willer (Eintracht/20 Treffer), David Fichte (Rengershausen/13 Tore), Halil Kosar (Rengershausen/12) und Maximilian Norwig (Eintracht/10) vier der besten zehn Torjäger der Liga an.

DAS DERBY

Nach dem 5:1-Sieg mit Vierfach-Torschütze Niels Willer ist die Favoritenrolle natürlich an die Großenritter vergeben, die die Spielpause zu einem Test gegen den SSV Sand nutzten, um im Spielbetrieb zu bleiben. Die Begegnung ging übrigens 2:4 verloren. Trainer Katluhn sieht den Gegner besser als im Vorspiel: „Mittlerweile sind die Rengershäuser eine ganz starke Mannschaft, die es mit jedem in der Liga aufnehmen kann.“ Katluhn kann auf seinen kompletten Kader zurückgrreifen.

Anders die Gastgeber: Abwehrspieler Deniz Atasoy fehlt aus dienstlichen Gründen, Torhüter Gökhan Eceray fällt wegen einer Knieverletzung aus. Tuncay Aral sagt: „Wir wollen der Eintracht als Erster ein Bein stellen“.

Von Horst Schmidt

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