Aufstiegsrunde zur Gruppenliga: Langhans-Elf kann Gäste-Stürmer Jakub Swinarski nicht stoppen

0:5 - Edermünde kalt erwischt

Abgeschirmt: Edermündes Aykut Tercan (l.) sichert heir den Ball vor Frederic Schwarzer (Klei./Hun./Doh.). Am Ende musste seine Elf ene 0:5-Schlappe hinnehmen. Foto: Kasiewicz

Holzhausen. Dämpfer für die Aufstiegsambitionen des SC Edermünde: Statt den zweiten Sieg in der Aufstiegsrunde zur Fußball-Gruppenliga einzufahren, kassierte der heimische Kreisoberligst beim 0:5 (0:3) gegen die SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach die erste Niederlage.

Immerhin ist durch den Aufstieg des SV Kaufungen in die Verbandsliga noch ein zweiter Platz freigeworden, so dass die Edermünder ihre Hoffnungen noch nicht begraben müssen.

Dazu bedarf es allerdings einer erheblichen Leistungssteigerung. Die Gäste waren von Beginn an das spielfreudigere sowie laufstärkere Team und beherrschten Ball und Gegner. Außerdem hatten sie mit Jakub Swinarski einen Stürmer der Extra-Klasse in ihren Reihen. Der Linksaußen zeigte den Abwehrspielern des SCE die Hacken und machte den Unterschied aus: Drei Tore steuerte er bei. So bereits nach 13 Minuten, als er seine Freiheiten zum 0:1 nutzte. Edermünde schien geschockt, denn der Gegner blieb spielbestimmend und torgefährlich. So erhöhten Kevin Träbing auf 2:0 (34.). Vier Minuten vor dem Pausenpfiff machte Jakub Swinarski mit dem dritten SG-Tor schon frühzeitig alles klar. Völlig unbehelligt kam er zum Kopfball und ließ nicht nur Torhüter Philipp Maurer schlecht aussehen.

Nach der Pause wechselte Trainer Dirk Langhans mit Burim Miftari und Felix Georgi zwei erfahrene Akteure ein. Vergeblich, denn auch die konnten ihrem Team nicht mehr weiterhelfen. Stattdessen erhöhten Frederic Schwarzer (53.) und Jakub Swinarski auf 5:0 (74.).

„Wir waren in allen Belangen überlegen“, freute sich Gästetrainer Goran Andjelkovic über den Klaren Sieg. Demgegenüber gab sein Kollege Dirk Langhans vor den letzten beiden Relegationsspielen (beim BC Sport und gegen Balhorn) die Devise aus: „Abhaken und weitermachen.

Von Uwe Verch

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