Gruppenliga: Baunataler steigen mit ihrer ersten und zweiten Mannschaft auf

Eintracht jubelt zweimal

Geschafft: Eintracht Baunatal stand nach dem 1:0-Erfolg gegen Körle am 29. Spieltag vorzeitig als Meister der Gruppenliga 1 fest und steigt nun in die Verbandsliga auf. Foto: Hedler

Baunatal. Das gelingt nicht vielen Vereinen: Eintracht Baunatal schaffte es mit beiden Mannschaften, die Saison als Meister und Aufsteiger zu beenden. Die Erste des Klubs steigt nach dem souveränen Titelgewinn in der Fußball-Gruppenliga 1 in die Verbandsliga auf, die Zweite qualiafizierte sich durch Rang eins in der Kreisliga für die Kreisoberliga.

DIE SAISON

Bereits am 29. Spieltag machten die Großenritter nach einer überragenden Saison den Triumph perfekt. Schon am zweiten Spieltag übernahm der GSV die Tabellenspitze und baute die Position kontinuierlich aus. Erst nach zehn Partien mussten die VW-Städter die ersten Punktverluste beim 3:3 gegen Wabern hinnehmen.

Die erste Niederlage setzte es erst zum Rückrundenstart, ausgerechnet beim 1:3 gegen Rengershausen im Lokalderby. Von nun an war der Katluhn-Express nicht mehr zu stoppen, mit dem 1:0-Erfolg gegen den FC Körle wurde der Titelgewinn vorzeitig perfekt gemacht. 120:34 Tore standen bei 84 Punkten zu Buche, dazu wurde der Titel mit einem Vorsprung von 16 Zählern eingefahren. DIE MANNSCHAFT

Aus dem Kader ragen neben Torjäger Niels Willer, die Brüderpaare Jörn und David Katluhn sowie Jan und Tim Kraus und Maximilian Norwig heraus. Außerdem waren es erfahrene Spieler wie Christopher Löbel, Andi Bürger und Pascal Preuss, die die Nachwuchskräfte um den Aufsteiger der Saison, den erst 18-jährigen Tim Kraus, führten.

Als Gründe für die perfekte Saison führt der Trainer an: „Wir haben im Vergleich zu den vergangenen Jahren konstante Leistungen gebracht. Die jungen Spieler haben körperlich schnell den Anschluss geschafft. Die Neuzugänge schlugen allesamt ein. Zudem haben sich mit dem Kunstrasenplatz unsere Trainingsbedingungen enorm verbessert.“

DER TRAINER

Manfred Katluhn, ein Großenritter Urgestein und für seine Schützlinge eine Art Vaterfigur, übernahm die Mannschaft zu Beginn der Saison 2012 und führte sie mit seiner ruhigen und besonnenen Art an die Spitze der Gruppenliga.

DIE PERSPEKTIVE

„Sollten vor allem meine jungen Spieler den lukrativen Verlockungen andere Vereine widerstehen, bleibt der Kader auch in der Verbandsliga zusammen. Verstärkt werden soll die Mannschaft noch auf drei Positionen. Mit einigen Spielern wird zurzeit verhandelt“, sagt Katluhn.

Einzig Stürmer Jan-Philip Schmidt von Verbandsliga-Absteiger SG Schauenburg steht bisher als Neuzugang fest.

Von Horst Schmidt

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.