Gruppenliga: Eintracht will den Titel

Großenritter wollen heute den fehlenden Sieg gegen Körle holen

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Die zwei erfolgreichsten Torschützen in Aktion: An Niels Willer (links) vorbei schließt Maximilian Norwig einen Angriff beim 5:3-Sieg gegen Bad Wildungen/Fr. ab.

Baunatal. Am heutigen Freitag fällt möglicherweise die erste Entscheidung der Saison 2015/16 in den Fußball-Gruppenligen. Eintracht Baunatal, Spitzenreiter der Gruppe 1, empfängt den FC Körle (19 Uhr, Langenbergkampfbahn) zum Heimspiel.

Sollten die Großenritter das Spiel gewinnen, ist ihnen der fast schon sichere Aufstieg endgültig nicht mehr zu entreißen.

Wir beleuchten in fünf Punkten, warum Eintracht Baunatal schon am 29. von 34 Spieltagen den Titelgewinn klarmacht.

1. Weil die Eintracht, ein Sieg gegen den FC Körle vorausgesetzt, mit dann 20-Punkten Vorsprung von den Verfolgern Bad Wildungen/Friedrichstein und TSV Wabern rechnerisch nicht mehr einzuholen ist.

2.Weil die Großenritter während der gesamten Saison die dominierende Mannschaft der Liga waren. In ihren bisher 26 ausgetragenen Begegnungen ging die Eintracht in 22 Spielen als Sieger vom Platz. Drei Partien gingen Remis aus, nur eine Niederlage steht zu Buche und die gab es ausgerechnet beim 1:3 gegen den Lokalrivalen Rengershausen am 18. Spieltag.

3.Weil der Spitzenreiter die offensivstärkste Mannschaft der Liga ist. Bislang langten die Stürmer bereits 99-mal hin. Allein Niels Willer war bisher für ein Drittel aller Treffer zuständig. Auch seine Partner schlugen kräftig zu. Maximilian Norwig traf 15-mal ins Schwarze, Andreas Bürger war zwölfmal erfolgreich und Christopher Löbel kommt auf elf Treffer. Willer war in zwei Begegnungen sogar viermal und in zwei weiten Partien dreimal erfolgreich. Auch Norwig und Jan Kraus waren mit Dreierpacks zur Stelle.

4.  Weil die Mannschaft, die seit Jahren zusammenspielt, körperlich mithalten kann, reifer geworden ist und mittlerweile auch Spiele gewinnt, die noch vor geraumer Zeit leichtfertig hergegeben wurden. Natürlich gab es in den Jahren auch personelle Veränderungen, doch die wurden punktuell durchgeführt. Bei den Verpflichtungen achtet die Eintracht immer darauf, dass die Spieler zusammenpassen. Zudem galt das Augenmerk der Integration des Nachwuchses.

5.Weil sogar der eher zurückhaltende Trainer Manfred Katluhn sich nun nicht mehr mit Argumenten dagegen wehren kann, dass seine Mannschaft aufsteigt: „Es wäre in unserer Situation eher schwer, nicht Meister zu werden“, erklärt Katluhn. Auf die Frage, ob für heute Abend Feierlichkeiten geplant sind, sagt er: „Geplant ist nichts. Was spontan geschieht, lassen wir auf uns zukommen.“

Übrigens: Am Mittwochabend drückten die Baunataler Konkurrent Wabern bei dessen 2:0-Sieg gegen Kirchberg/Lohne die Daumen.

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