Elfte Auswärtspleite droht Altenlotheim

Zweikampf zwischen Altenlotheims Tim Backhaus (links) und dem Mengsberger Julian Schaub – eine Szene aus dem Hinspiel. Foto: zmp

Altenlotheim. Der TSV Altenlotheim gastiert am Samstag ab 17 Uhr beim Tabellenvierten der Fußball-Gruppenliga Kassel, dem TSV Mengsberg.

Wer den letzten Auswärtsauftritt der Elf von Trainer Volker Backhaus bei der 0:5-Niederlage gegen den Vorletzten SSG Ense/Nordenbeck erlebt hat, dem schwant erneut nichts Gutes.

Das spielfreie Wochenende kam dem TSV Altenlotheimmehr als gelegen. Zeit um die deftige Pleite beim Absteiger aufzuarbeiten. Sicherlich kann man als Entschuldigung anführen, dass mit Mirko Ohnesorge, Marc-Andre Garthe, Pascal Ohm und Andre Wolf vier Stammspieler gefehlt haben. Auch das unerklärliche Phänomen, dass das Team auf fremden Plätzen nie seine Leistung abrufen kann, gilt es zu berücksichtigen. Doch man muss so ehrlich sein, dass das, was die Backhaus-Elf bei widrigem Wetter in Nieder-Ense geboten hat, nichts mit Gruppenliga-Fußball zu tun hatte. „Die Stimmung war natürlich nicht so gut, wir haben aber zusammen gesessen und über das Spiel geredet“, setzt Trainersohn und Mittelfeldspieler Tim Backhaus auf den Teamgedanken, um den Klassenerhalt zu erreichen. Vier Spiele bleiben Altenlotheim noch, um den Abstieg zu vermeiden. Nach der Partie in Mengsberg warten die Spiele gegen die direkten Mitkonkurrenten Bad Arolsen, Rengershausen und zum Abschluss gegen Absteiger 1. FC Schwalmstadt II.

Nur ein Sieg aus den vergangenen acht Spielen hat die Hoffnung beim TSV Mengsberg, den Relegationsplatz zur Verbandsliga Nord zu erreichen, wie eine Seifenblase zerplatzen lassen. Auch Trainer Mario Selzer musste viele verletzte Stammspieler ersetzen, doch unter dem Strich wurde das Saisonziel klar verfehlt. Der ehemalige Verbandsligist wird in der neuen Saison einen erneuten Anlauf unternehmen müssen, um die angestrebte Rückkehr in die höhere Klasse zu erreichen.

Von Uwe Fritz-Stuhlmann 

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