Gruppenliga: Mengsberg siegt sich an Wabern heran – FCS-Coach Rupprich hadert

Fidan schnürt Doppelpack

Traf doppelt: Mengsbergs Offensivmann Gökhan Fidan (links) entkommt hier Schwalmstadts Jakob Gerstung. Foto: Hahn

TREYSA. Gökhan Fidan setzte mit seinen Toren die Duftnoten beim 2:1 (1:1)-Auswärtserfolg des TSV Mengsberg im Nachbarschaftsderby der Fußball-Gruppenliga gegen den 1. FC Schwalmstadt II. Der Angreifer der Gäste brachte seine Elf damit im Treysaer Schwalmstadion bis auf zwei Zähler an den Tabellenzweiten Wabern heran. Die Schwälmer dagegen sind weiter Vorletzter.

„Wir hätten einen Punkt verdient gehabt“, erklärte FCS-Trainer Siegfried Rupprich. Und meinte damit vor allem wohl die erste Halbzeit, in der sein Team gefälliger, nicht jedoch gefährlicher agierte. In Führung gingen die Engelhainer nach einer gelungenen Einzelaktion von Gökhan Fidan, der zunächst einen Gegenspieler schlecht aussehen ließ und anschließend kaltschnäuzig zum 1:0 traf (9.). Zwingende Torchancen wurden kaum geboten. Daher überraschte es nicht, dass der 1:1-Ausgleich für die Hausherren durch einen verwandelten Strafstoß von Leon Hakaj fiel (27.). TSV-Verteidiger Ferdinand Obst hatte FCS-Mittelfeldspieler Mehmet Omerovic gefoult.

„Wir standen hinten gut und haben mehr Zweikämpfe gewonnen“, beschrieb Gäste-Trainer Mario Selzer seine Sicht des Fußballabends. Und traf damit den Nagel auf den Kopf, vor allem was die zweite Spielhälfte betraf. Denn da agierten seine Schützlinge mutiger und erkämpften sich nun ein optisches Übergewicht. Und gingen erneut in Führung. In Torjägermanier traf erneut Gökhan Fidan zum 2:1 (66.). Nur drei Minuten zuvor wäre das beinahe bereits Mirco Kleinmann gelungen. Doch der Schuss des TSV-Stürmers klatschte von der Latte des von Jonathan Radtke gehüteten Tores wieder ins Feld zurück.

Die Gastgeber erhöhten nochmals die Schlagzahl und drängten auf den Ausgleich. Waren jedoch zumeist vor dem gegnerischen Strafraum mit ihrem Latein am Ende. Das galt auch und vor allem für die vierminütige Nachspielzeit. Denn auch im Überzahlspiel gelang es nicht, etwas Zählbares heraus zu spielen. Der übermotivierte Fidan hatte zuvor wegen wiederholtem Foulspiel den Gelb-Roten Karton gesehen. • 1. FCS II: Radtke – Diehl, Huber, Gerstung, Braun (83. Nißalla) – Brauroth – R. Seck, Hakaj, Usljebrka (83. Eray), Ide – Omerovic. TSV: Girschikofsky – Dingel, Eichler, Rama, Obst (85. Özalp) – H. Hainmüller, D. Hainmüller (72. Berneburg) – Losekam, Fidan, Fischer – Kleinmann (72. Fitzke). (zkv)

Von Bernd Knauff

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