Brunslar/Wolfershausen ohne Wollmann und Herwig

Fokus liegt auf Rudolph

Vorfreude: Timo Rudolph trifft als Trainer der SG Brunslar/Wolfershausen auf seinen Heimatverein Melsunger FV. Archivfoto: Kasiewicz

Neuenbrunslar. „Klar, das ist schon ein ganz besonderes Spiel für mich“, erklärt Timo Rudolph vor dem Nachbarschaftsduell der Fußball-Gruppenliga zwischen der SG Brunslar/Wolfershausen und dem Melsunger FV (So. 15 Uhr, Neuenbrunslar). Denn bevor der neue Coach das Traineramt bei der SG zu Beginn dieser Saison antrat, schnürte er von der E-Jugend bis zu den Senioren als Spieler und zuletzt auch Trainer die Schuhe für die Bartenwetzer – nicht weniger als 27 Jahre lang.

Neben dem Wiedersehen beschäftigt Rudolph die Mannschaftsaufstellung. Denn beim Gastgeber schmerzt der Ausfall von Marco Wollmann wegen Knieproblemen. Der Torjäger steht beispielhaft für die kontinuierliche Entwicklung der SG seit ihrer Zugehörigkeit zur Gruppenliga seit dem Aufstieg 2012. In der ersten Serie nur dreimal erfolgreich, standen im zweiten Jahr bereits sieben Treffer, im dritten 13 sowie in den beiden letzten Spielrunden jeweils 17 Tore in seiner Erfolgsliste. „Wir werden uns nicht nur hinten reinstellen“, betont Rudolph, der zudem Leon Herwig aus privaten Gründen ersetzen muss.

Die Gäste sind nach der Verpflichtung von A-Lizenz-Inhaber Uwe Zenkner als Trainer, Oliver Greiner als Co- und Torwarttrainer, Carsten Fröhlich als Sportlichen Leiter sowie elf neuen Spielern mächtig verändert aufgestellt. Von denen nun aber Innenverteidiger Pere Pavic, vom Hessenligisten FSC Lohfelden gekommen, urlaubsbedingt fehlen wird. Unklar ist, ob Routinier Wojciech Bijan auflaufen kann. Für den Polen lag bislang noch keine Spielberechtigung vor.

Im letzten Test gegen Verbandsligist CSC 03 Kassel kassierte der MFV eine 1:6-Niederlage. Die jedoch bei Zenkner kein Spuren hinterlassen hat: „Es wurde nochmals ausgiebig getestet, daher war dieses Spiel kein Spielgelbild unserer wirklichen Leistungsfähigkeit“. (zkv)

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