Fußball-Gruppenliga:

FC Körle und TSV Mengsberg trennen sich torlos

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Zum Schreien: Körles Tobias Scherbaum (links) und Mengsbergs Marcel Fischer lieferten sich mit ihren Mannschaften ein Duell auf überschaubarem Niveau. 

0:0 ist meistens das Ergebnis, wenn es bei einem Fußballspiel nur drei Torchancen gibt. Beim Gruppenliga-Hit zwischen dem FC Körle und dem TSV Mengsberg gab es nur drei Torchancen, und schließlich stand bei beiden Mannschaften jeweils hinten und vorn die Null.

Allerdings waren die drei Möglichkeiten hochkarätig. In der 70. Minute traf Körles Mittelfeldspieler Kadir Eren das leere Tor nicht. Eine Minute später hätte Mengsbergs Joker Lukas Berneburg den Ball locker über Torwart Mario Umbach heben können, stellte sich aber ungeschickt an, und schließlich köpfte Daniel Kraus so schwach auf das Mengsberger Tor, dass Schlussmann Tobias Bechtel keine Mühe hatte, seine einzige Prüfung zu bestehen.

Ansonsten hielt sich der Ball im Mittelfeld auf, wo ihn meistens die Gäste hatten. Aber der TSV wurde immer dann harmlos, wenn das FCK-Tor in Sichtweite auftauchte. 70 Zuschauer langweilten sich, aber aus der Sicht der Trainer war nicht alles schlecht. Körles Coach Teame Andezion lobte erneut das Defensivverhalten seiner Mannschaft, sagte aber auch: „Ich weiß nicht, wo die Spielfreude geblieben ist, die uns kürzlich noch ausgezeichnet hat.“

Andezion dachte gewiss an den 2:0-Sieg in Gudensberg sowie an den 4:0-Erfolg gegen Kirchberg/Lohne. Die beiden Ereignisse liegen nicht länger als zwei Wochen zurück. Dass Körles bester Stürmer Thomas Melnarowicz nach seiner Krankheit zwar auf der Ersatzbank saß, aber noch nicht fit genug war, um einzugreifen, erwähnte Andezion nicht. Körles Trainer ist kein Freund von Ausreden.

Sein Gegenüber Daniel Hainmüller hatte dagegen keine Hemmungen. Vom Mengsberger Trainer gab es Lob für die Defensive, aber auch Kritik an den Platzverhältnissen. Fest steht, dass die beiden Mannschaften keinen Rasenteppich vorgefunden haben. Richtig ist zudem, dass darunter die Mengsberger Ballbesitztaktik mehr gelitten hat als die weniger komplizierten Körler Kombinationen.

Körle:Umbach - Felix Lenz, Riemann, Kai Lenz, Essid - Dobler-Eggers - Friedrich, Scherbaum, Taube, Eren (85. Potratz) - Kraus.

Mengsberg: Bechtel - Dingel, Schenk (73. Führer), Rama, Fischer - Hett - Quehl (80. Mader), Sack, März, Dorfschäfer - England (65. Berneburg).

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