Drei Möglichkeiten zum Klassenerhalt

Schicksalsspiel des FV Felsberg gegen SG Goddelsheim/Münden

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Ist gefordert: Felsbergs Urgestein Julian Sattelmacher (rechts, hier im Testspiel gegen den damaligen Kasseler Rolf Sattorov zu sehen).

Münden. Das hätten sich die Fußballer des FV Felsberg/Lohre/Niedervorschütz gern erspart: Am letzten Spieltag muss das Team zum Kellerduell bei der SG Goddelsheim/Münden ran.

Das Spiel beginnt um 16 Uhr in Lichtenfels-Münden.

Die Situation

Gewinnen die Gäste, die einen Punkt hinter der SG liegen, ist der Klassenerhalt gesichert. Bei einem Remis oder einer Niederlage bietet sich dem FV eine weitere gute Chance. Eine, auf deren Verwirklichung sie aber keinen Einfluss nehmen können. Sollte der 1. FC Schwalmstadt aus der Verbandsliga absteigen, müsste auch die Gruppenliga-Elf der Schwälmer die Spielklasse als erster Absteiger verlassen. Dadurch wäre Felsberg gerettet. „Darauf können wir uns natürlich nicht verlassen. Es wird schwer in Münden, doch wir wollen da bestehen und haben auch die Spieler dazu“, betont Coach Roland Borrmann. Sollte Schwalmstadt die Klasse halten und Felsberg nicht gewinnen, gibt es noch eine dritte Möglichkeit für den FV drin zu bleiben. Dazu müsste Bad Soden aus der Verbandsliga runtergehen – und Felsberg könnte sich als Viertletzter in einem Relegationsspiel gegen den Viertletzten der Gruppenliga 2 retten.

Die Form

Erst durch den 3:2-Erfolg gegen den TuSpo Mengeringhausen hat sich der FV Felsberg das Endspiel um den Klassenerhalt verdient. Es war der erste Dreier für das in der Saisonschlussphase von Roland Borrmann geführte Team nach elf sieglosen Spielen mit lediglich drei Punkten. Die SG benötigte als Neuling zwei Drittel der Saison, um in der neuen Spielklasse Fuß zu fassen. Nach dem 23. Spieltag noch Vorletzter mit 20 Punkten, erspielte sich die Mannschaft von Spielertrainer Andre Gutmann aus den folgenden Auftritten 16 von 18 möglichen Punkten. Und rangiert nun mit 36 Zählern vor den Gästen (35).

Die Schlüsselspieler

Angeführt von Kapitän Alexander Müller stellt Felsberg mit Sebastian Vollgraf, Julian Sattelmacher, Sven Budach und Witali Merker ein sehr erfahrenes Team. Ergänzt durch Torjäger Abdullah Al Omari (14 Treffer). Für die SG erzielten Mirco Grosche (15) und Zafer Birinci (14) fast zwei Drittel aller Tore. Beide werden nach hinten gut abgesichert durch Spielertrainer Gutmann. Auf ihnen ruhen besonders die Hoffnungen der beiden Vereine und ihrer Anhänger im finalen Kampf um ein weiteres Jahr in Hessens dritthöchster Amateurspielklasse. (zkv)

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