Aufstiegsrunden zur Gruppenliga Fulda und Kassel: SG Aulatal ist gefordert

Die geballte Torfabrik zu Gast

Ist in der Relegation gefordert: Neukirchens Paul Kozik (links, hier gegen FeLoNi) trifft auf Heiligenrode. Kozik wechselt zur SG Aulatal, die auch in der Relegation gefordert sind. Foto: Kasiewicz

Schwalm-Eder. Fußball-Kreisoberligist SC Neukirchen muss beim Auftakt der Aufstiegsrunde zur Gruppenliga Kassel gegen den TSV Heiligenrode die letzten Reserven mobilisieren. Ähnlich geht es Kreisoberligist SG Aulatal beim Spiel zum Sprung in die Fuldaer Staffel in Burghaun.

Gruppenliga Kassel:

SC Neukirchen - TSV Heiligenrode (Sa. 16 Uhr, Knüllkampfbahn). Nach dem 5:0-Auftaktsieg am Mittwoch gegen die SSG Ense/Nordenbeck haben die Fußballer des Kasseler Vertreters Heiligenrode, dem Heimatverein vom Frankfurter Profi Marc Stendera, die erste Hürde auf dem Weg in die Gruppenliga übersprungen. Mit dem Regionalliga-erprobten Dennis Joedecke (30 Tore, früher Hessen Kassel) und Dennis Baum (23) verfügt die Mannschaft des 29-jährigen Trainers Matthias Schmelz über eine mit 123 erzielten Saisontoren geballte Offensivstärke. „Wir werden uns auf diese Partie genauso vorbereiten wie auf jedes andere Spiel“, plant Trainer Horst Brandner indes keine Besonderheiten.

Wie der TSV beim SCN auftreten wird, kann sich der SCN-Coach gut vorstellen: „Sie werden wohl nicht von Beginn an alles auf eine Karte setzen, sondern erst einmal versuchen, kontrolliert zu agieren.“ Was seine Mannschaft dagegen unternehmen kann, weiß Brandner natürlich auch: „Wir müssen uns wieder auf einen heißen Kampf einstellen, müssen die Räume nutzen, die sich uns in der Offensive bieten werden.“

Gruppenliga Fulda:

SV Burghaun - SG Aulatal (Sa. 16 Uhr). Noch mehr als die Gäste steht Burghaun unter Druck. Denn das erste Relegationsspiel gegen Schlüchtern verlor die Mannschaft 1:3 (Tore: Sorian - Zaschow, Köhler, Yamuk). Damit ist klar: Burghaun hilft gegen Aulatal nur ein (hoher) Sieg, wenn sie die Minimalchance auf den Aufstieg in die Gruppenliga noch nutzen wollen. „Ich kenne Burghaun ganz gut. Sie haben eine erfahrene Mannschaft und werden vor eigenem Publikum sicherlich sofort ordentlich Gas geben“, sagt Aulatals Trainer Markus Pflanz. Nach Schlüchtern reisten die Burghauner am Donnerstag immerhin mit drei Fanbussen.

Neben den weiterhin gesperrten Aulatalern Steffen Schneider und Daniel Weber fallen auch die Naumann-Brüder aus. Daniel hat sich im letzten Saisonspiel einen Riss in der Leiste zugezogen, Marcel ist beruflich im Einsatz. Am Dienstag steht für Aulatal das letzte Relegationsspiel gegen Schlüchtern an. (bd/dts)

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